Rigi Anzeiger
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Rückweisungsantrag hatte keine Chance

Ebikon: Etwas mehr als zwei Stunden dauerte die Debatte zu den Sonderkrediten für die Verlängerung der Trolleybuslinie 1 und dem neuen Bushub an der Kantonsratsession. Beide fanden Zustimmung. Infolge eines Postulats muss der Bushub nochmals überprüft werden.

Während der Kantonsratssession vom vergangenen Montag, als die Botschaft B99 zur Trolleybusverlängerung und zum Bushub behandelt wurde. Bild cek

Während der Kantonsratssession vom vergangenen Montag, als die Botschaft B99 zur Trolleybusverlängerung und zum Bushub behandelt wurde. Bild cek

cek. SP-Kantonsrat Michael Ledergerber forderte in einem Postulat eine behindertengerechte Anpassung des Bushubs. Er vertrat die Ansicht, dass alle Haltekanten 22 Zentimeter hoch sein müssten und nicht 16 Zentimeter, wie dies für einen Teil geplant sei. Alle Fraktionen bekannten sich für behindertengerechte Bauweisen, erklärten dann aber das Postulat als teilweise erheblich. Was das heisst, ist im «Nachgefragt» mit Daniel Gasser zu lesen.

Warten ist keine Option
Bei der Behandlung der Botschaft B99 mit den beiden Dekreten Trolleybusverlängerung bis zur Mall of Switzerland und Bushub in Ebikon stand zuerst der Rückweisungsantrag der SVP im Raum. «Zurzeit ist das bereitstehende öV-Angebot ausreichend», begründete Daniel Keller. Er fand zudem die Technik veraltet und empfahl zu warten. «Warten ist für die CVP keine Option», sagte Stefan Roth. Herbert Widmer (FDP) betonte: «Wir brauchen eine Lösung jetzt.» Ein klares Ja zu weiteren verkehrslenkenden Massnahmen im Rontal bekundete die SP. Sie kritisierte allerdings die zeitliche Planung und äusserte: «Die Mall ist nicht von einem Tag auf den anderen vom Himmel gefallen.» Die Grüne fand, dass die öV-Planung im Vorfeld der Realisierung der Mall hätte stattfinden sollen und stellte die Behindertenkonformität des Bushubs ebenfalls in Frage. Die GLP hätte gerne ein anderes System für die Trolleybusverlängerung gesehen, verwies jedoch auf den ausführlichen Bericht der VBL, der aufzeige, das nichts anderes in Frage kommt. Markus Hess (GLP) meinte zudem: «Der Bushub ist für die Trolleybus-Linie 1 wichtig.» Diesbezüglich wandte Guido Müller (SVP) ein, dass sie eher bis zum D4 in Root geführt werden müsste. «Ich bitte Sie nicht zu warten», sagte dann auch Regierungsrat Robert Küng. Er betonte zudem, dass es sich bei den zwei Dekreten um zwei verschiedene Projekte handelt. Das mit Grund, denn die SVP hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass sie eine Klage beim Bundesgericht prüfe, weil beide Projekte in einer Botschaft abgehandelt werden. Keller bekundete dann an der Kantonsratsession davon abzusehen. Der Rückweisungsantrag der SVP fand keine Grossmehrheit. Mit 84 zu 28 Stimmen hiessen die Kantonsräte die beiden Projekte gut. Baubeginn dürfte voraussichtlich im Herbst/Winter 2018 sein.

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