Rigi Anzeiger
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Rüüdig tolle Tagwache in Ebikon

Ebikon: Am Schmutzigen Donnerstag, 4. Februar 2016, ist es wieder soweit. Mit «Krach an die Tagwach» lautet das Motto, wenn nach dem Urknall um 6.30 Uhr die Rotseezunft und Guuggenmusigen auf den Gemeindehausplatz in Ebikon ziehen.

pd./cek. Toll war sie, die Neuauflage der Äbiker Tagwache im vergangenen Jahr. Hunderte von jungen bis älteren Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern waren dabei und erlebten eine einzigartige Stimmung. Das wird sicher heuer nicht anders sein. Der Urknall um 06.30 Uhr löst ein erstes Hautkribbeln aus. Dann steigt der Adrenalinspiegel, wenn aus den Quartieren Höchweid, Schmiedhof, Zentrum und Sonnhalde die Guuggenmusigen Rotsee-Husaren, Gluggsi-Musig und Sonnechöbler sowie die Bööggengarde der Rotseezunft auf den Gemeindehausplatz in Ebikon ziehen. Anschliessend geht es Schlag auf Schlag weiter. Rotsee-Zunftmeister Andreas III. hält eine Ansprache, die alle in einen Fasnachtsrausch versetzt.

Für die Kinder hat er zudem ein Überraschungsgeschenk parat, das er ihnen höchstpersönlich überreicht. Zu den kakaphonischen Tönen der Guuggenmusigen in ihren diesjährigen Fasnachtssujets gesellt sich das Rattern und Knattern der Konfettikanone. Die Rotsee-Zunft und Guuggenmusigen bieten ausserdem allen Tagwache-Teilnehmern gegen ein kleines Entgelt eine warme, köstliche Fasnachtssuppe, das berühmte Tagwach-Kafi und weitere heisse Getränke an. Zum Abschluss des Äbiker Tagwachspektakels formieren sich die erwähnten Guuggenmusigen zu einem Monsterkonzert und spielen den beliebten «Sempacher». Der Höhepunkt ist natürlich der Böögg, der auf den Fasnachtsturm gehievt und nach dem Umzug am Güdisdienstagnachmittag verbrannt wird. Dieser wurde in diesem Jahr von Yvonne Schärli, ehemalige Gemeinderätin und Regierungsrätin, gesponsert.

Start in den Quartieren
Die Rotsee-Zunft und die Guuggenmusigen würden sich sehr freuen, wenn die Ebikoner Bevölkerung und speziell die Kinder, die Guuggenmusigen bei ihren Sternmärschen ab 6.30 Uhr aus den Quartieren begleiten.

 

Impressionen der Tagwache von 2015: