Rigi Anzeiger

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Sanieren und den Lärm reduzieren

Rontal: Der acht Kilometer lange Abschnitt der A 14 zwischen Buchrain und Rütihof weist Belagsschäden auf und soll saniert werden. Gleichzeitig sind Lärmschutzmassnahmen vorgesehen. Diese erläuterte das ASTRA (Bundesamt für Strassen) vergangenen Dienstag, vor der öffentlichen Auflage ab mitte April.

2018_03_13_A14 Buchrain-Rütihof, Infoveranstaltung AP_Lärm

Die Belagsschäden auf der A14 zwischen Buchrain und Rütihof …

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… machen eine Sanierung notwendig. Bilder Astra

cek. Jeder Fahrzeuglenker hat schon festgestellt, dass sich der Belag auf der A14 holperig anfühlt, insbesondere im Abschnitt zwischen Buchrain und Rütihof. «Er ist in die Jahre gekommen», sagte anlässlich der Informationsveranstaltung Richard Kocherhans, Leiter der Infrastrukturfiliale Zofingen. Sie ist Bestandteil des Astra und zuständig für das Nationalstrassennetz der Zentral- und Nordwestschweiz. Der acht Kilometer lange Teil der A14 zwischen Buchrain und Rütihof besteht aus den zwei Gisikon-Root-Rütihof und Buchrain-Gisikon-Root. Sie wurden 1974 sowie 1986 in Betrieb genommen. Seither erfolgten im 2002 eine Instandsetzung zwischen Reussbrücke und Rütihof und kleinere Unterhaltsarbeiten.

Keine Lärmschutzwände
In den vergangenen 10 Jahren hat der Verkehr auf beiden Abschnitten um über 20 000 Fahrzeuge zugenommen. Das Astra rechnet bis ins Jahr 2040 mit einer weiteren Zunahme von 50 Prozent. Um die Sanierungsmassnahmen für den acht Kilometer langen Abschnitt zwischen Buchrain und Rütihof in Angriff zu nehmen, wurden zuerst Grundlagendaten ermittelt. Dazu gehörten auch Messungen von Immissionen und Emissionen. Dabei stellte sich heraus, dass die Dezibelwerte in einigen Wohngebieten etwas zu hoch und Lärmschutzmassnahmen notwendig sind. Das Astra überprüfte verschiedene Varianten, so auch Lärmschutzwände. Doch zeigte sich, dass diese den Lärm insbesondere in Wohngebieten an Hanglage nicht wirklich reduzieren. Ausserdem wären die Kosten zu hoch. Am effektivsten stellte sich der Einbau eines lärmarmen Belages – in der Fachsprache Porenasphalt-Belag und im Volksmund Flüsterbelag genannt – heraus. Bei je einer Liegenschaft in Inwil und Ebikon müssten Schallschutzfenster in Betracht gezogen werden. Der Einbau des Flüsterbelages erfolgt auf einer Strecke von 3,8 Kilometern, also dort, wo Wohngebiete in der Nähe sind, von Buchrain bis zur Raststätte in Inwil und ab Nähe Reussbrücke bis zur Verzweigung Rütihof. Bei den restlichen 4,2 Kilometern kommt der sogenannte SDA8-Belag zum Einsatz.

Öffentliche Auflage ab mitte April
Die vorgesehenen Bauarbeiten im Abschnitt A14 Buchrain-Rütihof umfassen nebst dem Einbau eines lärmarmen Deckbelages, die teilweise Erneuerung der Entwässerung, die Ergänzung der Leiteinrichtungen und örtliche Verlegung der Kabelrohrbockanlagen sowie Instandsetzungen an den Kunstbauten und die Entfernung des grünen Mittelstreifens und sollen voraussichtlich zwischen 2020 und 2022 ausgeführt werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 75 Millionen Franken. Vor der Realisierung liegt das Lärmschutzprojekt vom 16. April bis 15. Mai 2018 in den Gemeinden Gisikon, Root, Honau und Inwil öffentlich zur Einsicht auf. Ausserdem bietet die Astra bei Fragen Sprechstunden am 27. und 30. April von 16 bis 19 Uhr auf vorherige Anmeldung (laermschutzA14@rrag.ch) im Zentrum Mühlehof in Gisikon an.

 

Razli

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