Rigi Anzeiger
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Schülerprognosen bestätigen sich

Risch Rotkreuz: Im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Abteilung Bildung/Kultur der Gemeinde erstellte die Firma Metron Raumentwicklung AG Brugg per November 2016 eine jährliche Schülerprognose. Die Studie bestätigt im Wesentlichen die bisherigen Annahmen zur Entwicklung der Anzahl Schülerinnen und Schüler.

Unter anderem mit diesem Neubau namens «Strichpunkt» wird die Gemeinde Risch in den nächsten Jahren ihren Schulraumbedarf abdecken. Bild pd

Unter anderem mit diesem Neubau namens «Strichpunkt» wird die Gemeinde Risch in den nächsten Jahren ihren Schulraumbedarf abdecken. Bild pd

pd./red. Die Gemeinde Risch prognostiziert bei einem Bevölkerungswachstum von jährlich 1.05 Prozent eine Zunahme der Schülerinnen und Schüler von 0.93 Prozent pro Jahr. So dürften Mitte der 2020er Jahre zirka 1300, anfangs der 2030er Jahre sogar 1400 Schülerinnen und Schüler die Schule in Risch besuchen. Zurzeit sind es zirka 1000. Ausgehend von diesen Prognosen nahm die Gemeinde im 2014 die grosse Schulraumplanung in Angriff, die seit zwei Jahren etappenweise umgesetzt wird und im Jahre 2021 abgeschlossen sein soll. «Der in der Schulraumplanung ausgewiesene Raumbedarf wird mit den aktuell wachsenden Schülerzahlen klar bestätigt. Die Schulhäuser dürften gemäss Prognose im Jahr 2030 voll ausgelastet sein. Durch eine geschickte Etappierung der Bauvorhaben steht jeweils für die nötigen Umbauten genügend Rochadefläche zur Verfügung. Auf kostspielige Provisorien kann daher verzichtet werden», teilt die Gemeinde ferner mit.
Die tatsächlich wachsenden Schülerzahlen in Risch-Rotkreuz zeigen sich bei den bereits geborenen Jahrgängen, die nächstens in den Kindergarten eintreten werden. Die nötigen Räume werden rechtzeitig auf August 2021 bereitstehen. Bei den Primarschulen zeichnet sich ab, dass im Schuljahr 2018/19 alle Klassen in Rotkreuz vierfach geführt werden. Ab dem Schuljahr 2021/22 werden die geburtenstarken Jahrgänge sichtbar und die 1. Klasse muss erstmals fünffach geführt werden.Auch auf der Oberstufe sind die Schülerzahlen steigend. Da hier die Abteilungen schulartengetrennt sind (Real- und Sekundarschule), lässt sich die Anzahl Klassen nur bedingt beeinflussen. Da die Klassengrössen zurzeit strukturbedingt eher klein sind, werden mit den zusätzlichen Schülerinnen und Schülern zunächst die Klassen aufgefüllt. Das führt dazu, dass die Anzahl neuer Oberstufenklassen verzögert ansteigt. Der Bedarf an Turnhallen kann auch künftig mit den vorhandenen Kapazitäten gedeckt werden.
Zusammenfassend stellt die Gemeinde Risch fest, dass sich die bisherigen Schülerprognosen bestätigt haben und betont: «Es ist aber für eine Schulraumplanung unabdingbar, dass weiterhin alle Parameter wie Bevölkerungsentwicklung und -struktur, die Geburtenquote und allfällige Privatbeschulungen im Auge behalten.»

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