Rigi Anzeiger
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Schwertkämpfer an der europäischen Mulimpia

Region: pd./red. Vom 14. – 15.Oktober 2016 trifft sich die Elite der Schwertkämpfer an der Euro Mulimpia in Köln. Diese Meisterschaft, die einen olympischen Charakter aufweist,  und nebst der koreanischen Schwertkampfkunst Haidong Gumdo auch Karate, Taekwondo, Wushu und Tangsoodo im Programm hat, wird zum ersten Mal in dieser Art in Europa durchgeführt.

Master Giovanni Ambesi darf auf einige wettkampferprobte Schwertkämpfer aus seinem Schülerzirkel zählen, die nach Köln reisen werden. So auf Martin und Marc Siegenthaler (Meggen) sowie Yanick Bisang und León Mayor (Küssnacht), die bereits im Juli an der PanAm Mulimpia in Las Vegas gezeigt haben, dass man immer mit ihnen rechnen muss. Alle vier holten Gold und weiteren Medaillen nach Hause.
An der Mulimpia sind neu dabei die Zwillinge Elias und Jonas Schedler (Ebikon), die Brüder Yannick und Sean Gwerder, Ramon Hardegger (Adligenswil), Enrik Simoni (Küssnacht), Roman Näpflin (Meggen) und Oliver Amstutz (Obernau). «Alle diese Schwertkampfkünstler haben Potential, sich virtuos durch das Haifischbecken der Konkurrenz zu kämpfen und sich unter den Besten der Elite zu positionieren», so Ambesi, Verantwortlicher der Schulen White Tiger und Golden Tiger. Er ist auch fest überzeugt,  dass seine Schüler auf dem internationalen Parkett bestehen werden. Die 12 Athleten von den Kampfkunstschulen White Tiger in Meggen  und Golden Tiger in Luzern bereiten sich seit ein paar Monaten intensiv und hochkonzentriert auf diesen Event vor. Um auch die mentale Einstellung praxisorientiert noch stärker zu festigen, hat der Verein zur Förderung asiatischer Bewegungslehren letzten Monat eine spezifische Vereinsmeisterschaft durchgeführt.  Rund 40 Mitglieder haben den Weg nach Meggen gefunden, um sich in den Kampfkünsten Sheng Shan Wu (Selbstverteidigung) und Haidong Gumdo zu messen. Die 5- bis 46-jährigen Sportler erlebten dabei eine ähnliche Wettkampf-Atmosphäre wie während eines internationalen Turniers. Die Wirkung des Adrenalinschubes, die kurzzeitige Startnervosität, das Gefühl des «alles richtig tun müssen», die Kontrolle des Atmens, die Anspannung, das Fokussieren – das alles wurde live erfahren.  Die Vereinsmeisterschaft diente auch dazu, den Jüngsten die Möglichkeit zu geben, sich mit anderen zu messen und gleichzeitig zu lernen, dass nicht jeder gewinnen kann, es jedoch durch harte Arbeit und mentaler Stärke durchaus möglich ist, ältere und erfahrenere Kampfkünstler zu schlagen. Der Anlass war ein voller Erfolg für alle Teilnehmer.

Teilnehmer der Meisterschaft des Vereins zur Förderung asiatischer Bewegungslehren. Bild pd

Teilnehmer der Meisterschaft des Vereins zur Förderung asiatischer Bewegungslehren. Bild pd