Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Serie: Der Chor Santa Maria Ebikon

Ebikon: Der Rigi Anzeiger stellte im vergangenen Halbjahr in loser Folge den Chor Santa Maria Ebikon mit ihren verschiedenen Anlässen vor. Zum Abschluss dieser Serie stehen der Mitternachtsgottesdienst vom 24. Dezember und ein weiteres Chor-Mitglied im Mittelpunkt.

Vorweihnachtliche Stimmung herrschte beim letzten Gaudetekonzert zusammen mit der Brass Band Abinchova im Advent 2014. Bild pd.

Vorweihnachtliche Stimmung herrschte beim letzten Gaudetekonzert zusammen mit der Brass Band Abinchova im Advent 2014. Bild pd.

wst./red. Das Weihnachtsfest verschafft dem Chor Santa Maria einen letzten Einsatz im alten Jahr. Dem Mitternachtsgottesdienst vom Samstag, 24. Dezember, ab 23 Uhr, in der Pfarrkirche Ebikon, verleiht er mit zwei besonderen Werken eine sehr festliche Stimmung. Unterstützt wird der von Sigisbert Koller dirigierte Chor durch das Streicherquintett «Musica Roca» mit Julian Fels an der Spitze.

Zur Austragung kommt Johann Sebas­tian Bachs «Vom Himmel hoch da komme ich her», das die frohe Botschaft von der Ankunft des Erlösers auf eindrucksvolle Art verkündet. «Die Geburt Christ» von Felix Mendelson dagegen wirkt sehr wuchtig und passt textlich zu den momentanen Geschehnissen im Nahen Osten. Die Zerstörung von Fürsten und Städten, die in diesem Werk thematisiert wird, dient aber hier dazu, den neuen Stern aus dem Haus David aufgehen zu lassen.

Für viele Chormitglieder ist die Mitternachtsfeier zu einem Ritual geworden. Nach der Feier im Familienkreise macht man sich auf den Weg, um das besondere Fest ebenfalls in der Chorgemeinschaft zu erleben. Denn das Singen mitten in der Nacht weckt besondere Gefühle.

Mit dieser musikalischen Weihnachtsbotschaft schliesst der Chor Santa Maria die Serie im Rigi Anzeiger ab. Schön, wenn durch die verschiedenen Beiträge das Schaffen des Chores Santa Maria etwas über die Grenzen des Rontals hinausgetragen werden konnte.

 

Mitglieder stellen sich vor

Jirina Kaufmann
Jirina Kaufmann, 59, KV-Lehrerin, seit 8 Jahren im Chor

Wie sind Sie auf den Chor aufmerksam geworden?
Meine Nachbarin, die selber schon lange im Chor mitsingt, hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass man auch als Gastsänger für einzelne Konzerte willkommen ist. Zu dieser Zeit waren unsere beiden Töchter noch sehr klein und eine Mitgliedschaft wäre für mich aus zeitlichen und organisatorischen Gründen noch nicht in Frage gekommen. Diese Schnuppereinsätze haben mir sehr entsprochen.

Was hat Sie dazu bewogen dem Chor beizutreten?
Die Einsätze als Gastsängerin haben mir sehr gut gefallen. Die Vielseitigkeit des Repertoires, das musikalische Können des Chorleiters, sein humorvoller Führungsstil und seine grosse Geduld, der freundliche Umgang unter den Chormitgliedern haben mich überzeugt. Ich bin dem Chor beigetreten, sobald es meine zeitlichen Möglichkeiten erlaubt haben.

Was bringt die Mitgliedschaft im Chor?
Ich schätze die regelmässige Auseinandersetzung mit Musik aus verschiedenen Stilrichtungen und die Pflege der eigenen Stimme sehr. Im Chor mitzusingen bedeutet aufeinander einzugehen – sich als kleiner Teil harmonisch in ein übergeordnetes Ganzes einzufügen, aber auch mitgetragen zu werden. Diesen Zustand empfinde ich als sehr erfüllend.

Sind wöchentliche Proben und jährlich 6 Aufführungen nicht zu viel?
Die wöchentlichen Proben finde ich optimal und auch notwendig. Die 6 Aufführungen jährlich motivieren als klar gesetzte Ziele für einen regelmässigen Probenbesuch und rhythmisieren den Jahresablauf. – Falls man mal an einer der Aufführungen begründet nicht teilnehmen kann, stösst man auf Verständnis.

Wie erleben Sie im Chor die Gemeinschaft und welche Bedeutung und Stellung hat die Mitgliedschaft?
Der Chor Santa Maria pflegt nicht nur den Gesang, sondern setzt auch sehr viel auf die Pflege der Gemeinschaft. So organisiert ein engagierter Vorstand im Jahresablauf einige Anlässe, die dazu beitragen. Aber auch der freundliche Umgang der Mitglieder untereinander ist sehr wohltuend. Man fühlt sich hier sehr gut aufgehoben.

Warum singen Sie im Alt?
Weil diese Tonlage meiner Stimme am besten entspricht. Die Alt-Stimme trägt zwar nicht die Hauptmelodie, die man leichter behalten kann. Dafür ist der Melodieverlauf ungewöhnlicher und dadurch auch sehr spannend. Erst durch die Begleitstimmen wie Alt entwickelt der Sopran seine «volle Note».

Was sollte verändert, was beibehalten werden?
Ich bin mit dem aktuellen Stand sehr zufrieden. Um den Fortbestand des Chors zu sichern, finde ich es wichtig, aktiv neue Mitglieder anzuwerben.

Welches sind die schönsten Erlebnisse mit dem Chor?
Zu den schönsten Erlebnissen gehören die grossen Konzerte wie «Movie 94» anlässlich der Orgelweihe 1995 im Kirchenzentrum Höfli und das «Wood-Festival» im Jahre 2011. Aber auch die Weihnachts- und Ostermessen mit instrumentaler Begleitung sind für mich jedes Mal ein Highlight. Die Chorreisen, die eine spannende Mischung zwischen Kultur und Geselligkeit bieten, möchte ich nicht missen.

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