Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Solid in der Region verankert

Region: Der Genossenschaftliche Bankenverband präsentiert gute Zahlen in allen Geschäftsfeldern. Unter dem Motto «Der Dialog bestimmt den Weg» präsentierte der Raiffeisen-Regionalverband Luzern, Ob- und Nidwalden die Geschäftszahlen 2015.

Verbandspräsident Kurt Siedler (rechts) und Oliver Britschgi, Vorsitzender der Bankleitung, konnten für Raiffeisen-Regionalverband Luzern, Ob – und Nidwalden gute Zahlen fürs Geschäftsjahr 2015 vorstellen.

Verbandspräsident Kurt Siedler (rechts) und Oliver Britschgi, Vorsitzender der Bankleitung, konnten für Raiffeisen-Regionalverband Luzern, Ob – und Nidwalden gute Zahlen fürs Geschäftsjahr 2015 vorstellen.

Zum Regionalverband gehören 23 Genossenschafts-Banken. Im Rontal und den Rigi-Gemeinden sind es die Raiffeisenbank Luzern (Geschäftsstellen Luzern, Ebikon und Root), Adligenswil-Udligenswil-Meggen (mit Geschäftsstellen in den drei Gemeinden) und die Raiffeisenbank am Rigi (Geschäftsstellen Weggis, Immensee und Küssnacht). Im Kanton Luzern und dem Bezirk Küssnacht gehört Raiffeisen mit rund 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (sie teilen sich in 338 Stellen) zu den wichtigen Arbeitgebern im Dienstleistungssektor.

5,5 Prozent Bilanzzuwachs
Die Banken des Regionalverbandes erhöhten 2015 mit eine Bilanzsumme von 12.9 Milliarden Franken (plus 5,5 Prozent). Der Jahresgewinn konnte um 3.3 Prozent auf 14.4 Millionen gesteigert werden. Bei den Hypotheken, einem der Kerngeschäfte der Raiffeisenbanken, bereitet die «unaufhaltsame Regulatorienflut» den Genossseenschafts-Bankern Sorgen. Man sei ab er bemüht, «vermehrt wieder die Kunden und nicht die Gesetzestexte in den Fokus» zu stellen, erklärte Verbandspräsident Kurt Sidler an der Bilanzmedienkonferenz in Luzern. Dazu werde der technologische Fortschritt konsequent genutzt. So sollen den Kunden auch neue digitale Angebote zur Verfügung gestellt werden. «Vor allem jüngere Leute gehen kaum noch an den Bankschalter», erklärte Oliver Britschgi, Vorsitzender der Bankleitung. Standardgeschäfte würden heute immer häufiger mit dem Smartphone erledigt. «Vor allem bei komplexen Geschäften wird man weiterhin auf die persönliche Beratung und Beziehungen eines Bank- und Finanzfachmannes angewiesen sein», ergänzte Kurt Sidler.

Workshop mit 10000 Teilnehmenden
Auf nationaler Ebene stehe Raiffeisen ganz im Zeichen des Dialogs. Auf eindrückliche Art sei das bei der Erarbeitung der Grundstrategie und neuer Führungsstrukturen in den Hallen der Messe Basel zum Ausdruck gekommen. Daran seien im vergangenen Herbst 10›000 Mitarbeitende und Verantwortungsträger direkt beteiligt gewesen. In bis auf 10er-Gruppen heruntergebrochenen Workshops und unter Einsatz modernster Konferenz- Methoden und –Technologien sei die Strategie der Gruppe erarbeitet worden. Kurt Sidler zeigte sich an der Bilanz-Medienkonferenz auch rückblickend noch tief beeindruckt: «Ein Workshop mit 10›000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war ein überwältigendes Ereignis.» Der in der Praxis erprobte Dialog soll nun den Raiffeisen Geschäftspartnern zugute kommen. Text & Bild Hanns Fuchs