Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Spielen fördert den Gemeinschaftssinn

Meggen: Welche Spiele liebst du? Warum spielst du? Solche Fragen standen an der Veranstaltungsreihe der Alterskommission «Generationen begegnen sich» unter dem Titel «Spiele einst und jetzt» im Mittelpunkt. Jung und Alt trafen sich im Café Harfe des Seniorenzentrums Sunneziel zu einem Spielplausch vom Würfelspiel bis zum Videogame.

jp. «Spiel des Jahres» – eine Schlagzeile, die vielen bekannt ist. Tatsächlich hat sich ein Verein zum Ziel gesetzt, neue Akzente für die Idee des Spiels in Familie und Gesellschaft zu setzen. Tom Felber, Vorsitzender des Vereins und der Jury «Spiel des Jahres» zeigte in einem Referat auf, wie in einem zehnmonatigen Verfahren und einer dreitägigen Klausur die Kritikerjury dem spielinteressierten Publikum jährlich eine Auswahl herausragender Spiele präsentiert. Pro Jahr würden etwa 300 bis 400 neue Spiele kreiert – und diese Spielideen müssten ausprobiert, jede 5- bis 10-mal von verschiedenen Gruppen getestet und erprobt werden, damit eine seriöse Beurteilung eines Spiels möglich sei. Seit 1979 wird mit einer Preisverleihung ein «Spiel des Jahres» erkoren. Aktuell werden Preise in drei Kategorien vergeben: «Spiel des Jahres», «Kennerspiel des Jahres» und «Kinderspiel des Jahres». Im Internet oder in Broschüren können in einer langen Liste die empfohlenen Spiele eingesehen werden. Ausgezeichnet ist eine grosse Vielfalt an verschiedenartigen Spielsystemen, von Brett-, Karten-, Rollen- über Wissens- und Quizspiele bis zu Strategiespielen. Es ist das Ziel der Jury, dass jeder spielende Mensch mindestens ein passendes, tolles Spiel für seinen Geschmack und seinen Anspruch findet.

Was lernt man beim Spielen?
In einer unterhaltsamen Podiumsdiskussion mit Moderator Rudolf Wyss gingen ein Senior und eine Seniorin, drei Vertreter der Jugendlichen und die Präsidentin der Megger Ludothek Fragen rund ums Spielen nach. Während die ältere und mittlere Generation eher Spielen wie Jassen, Monopoli oder Eile mit Weile nachgeht, tippten die drei jungen Burschen mehr auf digitale Spiele. Dass beim Spielen der Gemeinschaftssinn, der Teamgedanke, die Fairness und Konzentration gefördert werden können, waren sich alle einig. Aber beim Videogamen brauchts natürlich zusätzlich noch Reflex und Reaktion.

Spiele ausprobieren
Zum Abschluss des Abends konnte Sozialvorsteher und Präsident der Alterskommission, Olivier Class, die älteren und jüngeren Spielinteressierten zu verschiedenen Spielen an bereitgestellten Tischen einladen. Alt und Jung mischten sich und versuchten analoge wie digitale Spielformen gemeinsam zu bewältigen. «Jetzt habe ich schon acht Unfälle verursacht! Das ist nichts für mich!» meinte lachend eine Teilnehmerin, die mit einer Konsole ein Auto auf einem Bildschirm zu steuern versuchte. Da zeigten sich die Tücken digitaler Spiele! Weniger aufgeregt ging es beim Kartenspiel «Uno» oder beim Anlege- und Strategiespiel «Super-Rummy» zu. Und wer seine Spiellust gesättigt hatte, konnte sich noch an einem Imbiss gütlich tun.

Unterschiedliche Jahrgänge freuten sich am gemeinsamen Spielen. Bild Jost Peyer

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