Rigi Anzeiger
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Starker Franken ist gut

Ebikon: Der starke Franken habe auch positive Seiten war an einem Input-Referat mit den Nationalratskandidaten der FDP Kanton Luzern zu hören.
cek. Das Thema Frankenstärke, das die FDP des Kantons Luzern  für eine Veranstaltung bei der AMAG in Ebikon in den Mittelpunkt stellte, interessierte rund 60 Persone. Prof. Dr. Christoph Hauser, Dozent für Wirtschaft an der Hochschule Luzern, liess mit Worten wie «Wir sollten uns am starken Franken freuen», aufhorchen. Er stellte unsere Währung als sicheren Wert dar, besonders wenn der Euro schwächle.  Auch das Einkaufen im Ausland sah er als etwas Positives. Dadurch würden Preiserhöhungen besser überlegt.. «Billigsein ist nicht das richtige Rezept für die Schweiz. Für das haben wir einen zu hohen Lebensstandard, zu gute Löhne und ein zu gutes politisches System», erjklärte Hauser weiter.

Beim anschliessenden Podium unter der Leitung von FDP-Kantonsrat Gaudenz Zemp wurde das Themenfeld weit geöffnet. Zemp’s Ratskollege und Mitinhaber des Luzerner Hotels Schweizerhof, Patrick Hauser, begründete die ausländischen Investitionen in der Schweizer Hotellerie damit: «Wir backen hier mit kleinen Brötchen und sind froh über solche Investoren.» Nationalratskandidatin und Vitznauer Gemeindeammann  Irene Keller appellierte, dass wir die Abneigung gegenüber Asiaten auf die Seite legen sollten, denn sie würden auch einen Investitions-Beitrag leisten. Sie nannte als Beispiel die Rigi-Bahnen.

Kantonsrat Gaudenz Zemp (mitte) umrahmt von den FDP-Nationalratskandidatinnen und –kandidaten (v.l.) Roland Mahler, Peter Schilliger, Helen Schurtenberger, Charly Freitag, Irene Keller, Damian Hunkeler, Erich Leuenberger, Maurus Zeier und Albert Vitali. Bild cek

Kantonsrat Gaudenz Zemp (mitte) umrahmt von den FDP-Nationalratskandidatinnen und –kandidaten (v.l.) Roland Mahler, Peter Schilliger, Helen Schurtenberger, Charly Freitag, Irene Keller, Damian Hunkeler, Erich Leuenberger, Maurus Zeier und Albert Vitali. Bild cek

Der gute Ruf der Schweiz
«Wir haben ein unglaublich gutes Image im Ausland. Ich glaube, wir jammern auf einem hohen Niveau», meinte ein Besucher. Während einer Fragerunde bekundete Nationalrat Peter Schilliger aus Udligenswil: «Ich bin überzeugt, dass wir mit dem Franken glücklicher sind. Diesbezüglich funktioniert das Zusammenspiel auch in der Politik, was bei der EU nicht der Fall ist.» Bei der Schlussfrage, in was die Kandidatinnen und Kandidaten am ehesten investieren und sparen würden, fielen die Antworten unterschiedlich aus. So wurden Vorschläge eingebracht, wie in neue Ideen und Innovationen zu investieren oder beim Bundespersonal zu sparen.