Rigi Anzeiger
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Strüby statt Botta

Neues Stationsgebäude für Bahnhof Rigi Kaltbad

Das neue Stationsgebäude auf Rigi Kaltbad wird nicht nach den Plänen von Stararchitekt Mario Botta gebaut. Die Rigi Bahnen AG hat sich für eine Variante der Totalunternehmung Strüby Konzept AG aus Schwyz entschieden. Das Baugesuch ist eingereicht.

Die Stationsanlage Rigi Kaltbad der Vitznau-Rigi-Bahn wurde erstmals 1999 neu geplant. Dabei wurde in der Umsetzung auf die Projekte in der Nachbarschaft Rücksicht genommen mit dem Ziel, immer, dass die in die Jahre gekommenen Bahnanlagen nach den Bauten in der Nachbarschaft umgesetzt werden. Die jahrelangen Verzögerungen auf den Grundstücken Bellevue, Dorfplatz, Mineralbad und im Bereich der ehemaligen Hostellerie (heute Hotel Rigi Kaltbad), führten dazu, dass der Neubau der Bahnhofanlagen der Vitznau-Rigi-Bahn mehrmals verschoben wurde. Mit dem definitiven Entscheid das Mineralbad & SPA Rigi Kaltbad nach den Plänen von Stararchitekt Mario Botta zu bauen, konnten auch die Rigi Bahnen ihre Projektstudien wieder aktivieren und an die Planung gehen.

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Das von der Strüby Konzept AG projektierte Stationsgebäude (vorne im Bild).
Visualisierungen Swiss Interactive AG, Aarau

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Eigentlich hätte auch das neue Stationsgebäude Bottas Handschrift tragen sollen, um eine bauliche Einheit zu erreichen. Die «Rigi Bahnen AG» wollte aber auch Alternativen geprüft haben. Man habe ein Auswahlverfahren auf Einladung durchgeführt und sich für das Projekt der Strüby Konzept AG, Seewen entschieden. Peter Pfenniger, Direktor der Rigi Bahnen AG führt verschiedene Gründe auf: «Tiefere Gesamtkosten bei der Investition und der Wartung, das Konzept der ‹durchgehenden Passage› von der Seilbahn über den Dorfplatz zur Zahnradbahn und umgekehrt sowie die Einbettung der Station im rutschgefährdeten Perimeter Rigi Kaltbad. Die Variante Strüby erlaubt gewichtsmässig einen leichteren Baukörper mit minimalem Eingriff in das Terrain. Das Risiko zusätzlicher Aufwendungen infolge Einbringen eines schweren Baukörpers wird bei dieser Variante vermieden.» Dank dem Einsatz im Werk vorproduzierter Elemente liessen sich Kosten bei der Bau-Logistik, Materialisierung und Baugeschwindigkeit sparen. «Die Variante Strüby verzichtet auf Stufen und Rampen im Publikumsbereich und erfüllt die Behindertenzugänglichkeit besser.»

Gemäss Pfenniger habe Botta auf den Entscheid, statt seines Vorschlages ein anderes Projekt zu realisieren, «sehr professionell reagiert. Er akzeptiert, dass wir aufgrund unserer Anforderungen auf die Variante Strüby setzen mussten.»

Die Rigi Bahnen AG haben am 28. März 2013 das Baugesuch für das neue Stationsgebäude bei der Gemeindeverwaltung in Weggis eingereicht. Die Inbetriebnahme wird je nach Projektbewilligungsablauf im Zeitraum Winter 2013 / Sommer 2014 erwartet. Die Investitionskosten für das Bahnhofgebäude betragen rund 2,5 bis 3Millionen Franken.

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