Rigi Anzeiger

Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 36 185, mit 40 000 Leserinnen und Lesern, und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Sturmholz gemeinsam bewältigen

Region: Die Organisation «Wald Seetal Habsburg» ruft zur Räumung aller Schadenflächen auf und bietet den Waldeigentümern Unterstützung an.

Das Sturmtief Burglind hinterliess auch in Wäldern im Rigi-Gebiet und in der Region Habsburg seine Spuren. Bild pd

Das Sturmtief Burglind hinterliess auch in Wäldern im Rigi-Gebiet und in der Region Habsburg seine Spuren. Bild pd

pd./red. Der heftige Sturm vom 3. Januar hat auch in der Region Habsburg einigen Wald zu Boden geworfen. Laut einer ersten Schätzung von «Wald Seetal Habsburg» WSH sind in der Region rund 5000 bis 10000 Kubikmeter Sturmholz angefallen. Nur wenig seien es Flächenschäden, sondern meist Streuschäden, haben Geschäftsführer Christian Siegrist und sein Team bei einem ersten Rundgang festgestellt. Die Menge entspreche rund einem Drittel bis der Hälfte einer normalen Jahresnutzung dieser regionalen Organisation der Waldeigentümer.

Selbsthilfeorganisation unterstützt
Gerade bei einem Sturmereignis bewähren sich die vor Jahren gegründeten Selbsthilfeorganisationen der Waldeigentümer. So auch von «Wald Seetal Habsburg», welche über 960 Waldeigentümer mit rund 2300 Hektaren Wald in 24 Gemeinden von Meggen bis Beromünster vereinigt. WSH sorgt für die Planung, Organisation und eigentumsübergreifende Räumung der betroffenen Sturmholzflächen. Beraten wird auch betreffend Sortimentsliste, Einmessen und Vermarktung. «Dank guten Beziehungen zur Holzindustrie ist auch die Abnahme des Sturmholzes bereits gesichert», erklärt Siegrist.

Waldschäden jetzt melden
Christian Siegrist ruft die betroffenen Waldeigentümer nun auf, die Schäden zügig den Betriebsförstern zu melden, damit sich diese um die Holzschlagbewilligung in Zusammenarbeit mit der Luzerner Dienststelle Landwirtschaft und Wald Lawa kümmern und die Planung an die Hand nehmen können. Bei eigenen Aufräumarbeiten sei unbedingt die Sicherheit zu beachten. Siegrist ergänzt: «Sturmholz hat starke Spannungen und ist gefährlich aufzurüsten.» Diese Arbeit sollte deshalb Profis überlassen werden.

Alles Sturmholz aufrüsten
Um einer zu erwartenden Borkenkäferpopulation im Sommer entgegen zu wirken, sollte sämtliches Sturmholz wie auch das Schneedruckholz unbedingt aufgerüstet werden, vor allem die Fichten. Das aufgerüstete Holz soll nicht auf landwirtschaftlichen Nutzflächen gelagert werden, da die gesamte Abfuhr der Schadholzmengen schweizweit sicher nicht bis zum Frühjahr bewältigt werden kann.
Christian Siegrist ruft aufgrund des aktuellen Schadereignisses auch dazu auf, mit andern geplanten oder angezeichneten Holzschlägen im Moment zuzuwarten, um den an sich flüssigen Rundholzmarkt nicht mit einem Überangebot zu belasten. So könne auch einem Preiszerfall entgegengewirkt werden. Für Wiederbepflanzungen sei rechtzeitig die Bestellung aufzugeben, da die Nachfrage für Jungpflanzen im Frühling sicherlich hoch sein werde.
www.waldseetal.ch

Aktuelle Zeitung

Leserbilder Sommer 2018

Leserbilder Sommer 2018

Like uns auf Facebook!

Kolumne

Partner

Partner

Horoskop

Horoskop