Rigi Anzeiger
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Täter werden zur Kasse gebeten

Buchrain: Das Dorfschulhaus Buchrain wurde innerhalb eines Jahres zwei Mal Schauplatz von Vandalenakten. Die Polizei konnte die unterschiedlichen aus der Region stammenden Täterschaften ermitteln. Sie werden für den Schaden aufkommen müssen.

lk. «Ich bin sehr froh und erleichtert, dass die beiden Fälle nun ausgeklärt sind und die Polizei die Täter festnehmen konnte», kommentiert der zuständige Gemeinderat Heinz Amstad. Insbesondere der erste Vorfall habe ihn sehr zu denken gegeben. Der weckte am 30. März 2014 am frühen Sonntagmorgen einen grossen Teil der Buchrainer Bevölkerung mit einem lauten Knall. Im Bereich des Dorfschulhauses Buchrain waren Feuerwerkskörper und Knallpetarden gezündet worden. Dabei wurde der rote Allwetterplatz beschädigt. Eine unverständliche Aktion, die Amstad ärgerte und eine Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei zur Folge hatte. Der Täter konnte durch die Luzerner Polizei in der Zwischenzeit ermittelt werden. Er hat die Tat gestanden und wurde der Staatsanwaltschaft zugeführt. Es handle sich um eine 24-jährige Person aus der Region, bestätigt der Bauvorsteher.

Heinz Amstad, Bauvorsteher/Gemeinderat Buchrain

Heinz Amstad, Bauvorsteher/Gemeinderat Buchrain

Beim zweiten Fall geht es um Beschädigung und Littering rund um das Dorfschulhaus, ausgeführt im Mai 2015, am helllichten Tag. «Es handelt sich bei der Täterschaft um sieben Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahre aus der Region», sagt Heinz Amstad, der froh ist, dass auch dieser Fall für die Verursacher Konsequenzen hat. «Zuerst hatten wir einen der Täter, am Ende waren es sieben, die sich zur Tat bekannt haben. Sie werden sich nun vor der Jugendanwaltschaft verantworten müssen. Ich hoffe sehr, dass die Beteiligten daraus aus eine Lehre ziehen werden. Vielleicht auch deren Eltern.» Über die Motivation sind bei Amstad noch keine Informationen eingegangen. Drogen oder Alkohol seien keine im Spiel gewesen. Auch beim ersten Fall nicht. Es handle sich sowohl beim erwachsenen Täter als auch bei den Jugendlichen um gebürtige Schweizer. Gemäss Amstad belaufen sich die Schäden beider Fälle auf gesamthaft 8000 Franken. Die Gemeinde hält an diesen Forderungen fest. «Ob im zweiten Fall die Jugendlichen selbst oder deren Eltern für die Forderungen aufkommen müssen, kann ich nicht sagen. Auch bezüglich Strafmass lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben machen. Das Verfahren läuft», so Amstad. Er warte aber gespannt auf das Urteil. Wie er weiter ausführt, können in der Gemeinde jährlich ein bis zwei Täterschaften ermittelt werden. Das führt der Gemeinderat auf diverse Anstrengungen im Bereich Sicherheit zurück: «Wir lassen einen Sicherheitsdienst patrouillieren und können uns zudem auf weitere Instrumente verlassen.»

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