Rigi Anzeiger
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Teilzonenplanrevision zum Zweiten

Küssnacht: Mit der Teilzonenplanrevision geht es einen Schritt weiter. Sämtliche Einsprachen wurden behandelt. Daraus haben sich verschiedene Anpassungen ergeben, die ab dem 17. November ein zweites Mal öffentlich aufgelegt werden.

pd./red. Mit verschiedenen Änderungen im Zonenplan und im Baureglement will der Bezirksrat die Voraussetzungen für eine punktuelle bauliche Entwicklung im Bezirk Küssnacht schaffen. Anstatt Kulturland neu einzuzonen und zu überbauen, wird mit der Teilrevision der Nutzungsplanung die bauliche Entwicklung auf das heutige Siedlungsgebiet beschränkt. Um- und Aufzonungen sollen ausserdem den Spielraum für bauliche Verdichtungen im bestehenden Siedlungsgebiet vergrössern, so vor allem zentrale und gut erschlossene Gebiete in Küssnacht. Die Vorgaben aus dem Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) machen ebenfalls eine Anpassung der Kernzonenpläne notwendig. Gesamthaft gesehen wird mit den vorgesehenen Zonenplanänderungen die Einwohnerkapazität im Bezirk leicht erhöht.

Einsprachen
Im Rahmen der öffentlichen Auflage zur Teilrevision der Nutzungsplanung im Dezember 2016 sind beim Bezirksrat 37 Einsprachen eingegangen. Diese wurden von der Ortsplanungs- und Verkehrskommission beraten und durch den Bezirksrat bis im Juli 2017 entschieden. 17 Einsprachen wurden ganz oder teilweise gutgeheissen. Daraus haben sich am Zonenplan, im Baureglement sowie am Erschliessungsplan kleinere Anpassungen ergeben. Die Änderungen gegenüber der 1. Auflage werden nochmals vom 17. bis Dezember 2017 öffentlich aufgelegt.

Abstimmung
Gegen zehn Einsprache-Entscheide wurden Beschwerden eingereicht. Über diese Beschwerden wird der Regierungsrat in den nächsten Monaten entscheiden. Damit die Teilzonenplanrevision nicht bis zum Abschluss der Beschwerdeverfahren sistiert wird, beabsichtigt der Bezirksrat, die von einer Beschwerde betroffenen Teilgebiete abzukoppeln. Dadurch wird es möglich, die unbestrittenen Teilgebiete und Bestimmungen als Vorlage der Bezirksgemeinde zu unterbreiten und anschliessend an die Urne zu bringen. Wann die Teilrevision zur Abstimmung kommt, hängt vom Ergebnis des Auflage- und Einsprache-Verfahrens zur 2. Auflage und der Zustimmung des Kantons zur Abkopplung der Beschwerden ab.