Rigi Anzeiger
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Tolle «Schuel-Chilbi» zum Schulabschluss

Risch Rotkreuz: Mit einem gewaltigen Urknall startete die alle drei Jahre stattfindende, traditionelle Schuel-Chilbi am vergangenen Freitag.

pd./red. Alle drei Jahre findet in der Gemeinde Risch die Schuel-Chilbi als Schuljahresabschluss statt. Ein Anlass, der auch für Rektor Michael Fuchs etwas Besonderes ist: «Hier zeigt sich das Miteinander an unserer Schule. Alle übernehmen Verantwortung und geben etwas für die Gemeinschaft.» Er eröffnete bei herrlichstem Sommerwetter mit einem kurzen Grusswort die Aktivitäten, an denen fast 1000 Rischer Kinder vom Kindergarten bis zur Oberstufe mitmachten. Alle Klassen von der 2. Primarstufe bis zur 1. Oberstufe organisierten und betreuten zusammen mit ihren Lehrpersonen einen Chilbistand. Die Kindergärtner und Erstklässler wurden in Gruppen von zwei bis drei Kindern während der ganzen Chilbi von Oberstufenschülern begleitet. Es war herzig, wie sich die Grossen rührend und fürsorglich um «ihre Kleinen» kümmerten und diese Rolle mit viel Verantwortungsbewusstsein ausübten. Da wurden die Dreikäsehochs schön am Händchen geführt, auch mal von kräftigeren Jugendlichen geschultert und geduldig von Posten zu Posten geführt.

1000 Flaschen Rischer Wasser
Was da nicht alles angeboten wurde! Die Kleinsten waren besonders vom Schminkposten, dem Flaschen fischen, Tattoos, Büchsen schiessen oder besonders dem Ponyreiten angetan. An zahlreichen Ständen wurde Geschicklichkeit, Geduld und Präzision gefordert, das Glück gesucht oder mit Wasser gespritzt. Solche Posten erfreuten sich grosser Beliebtheit in Anbetracht des heissen Wetters, insbesondere die spritzige Wasserrutschbahn. Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl aller gesorgt. Dank der grosszügigen Unterstützung der Wassergenossenschaft Risch bekamen alle eine Flasche frisches Rischer-Wasser, welche immer wieder aufgefüllt werden konnte. Elyas und Aathisan fanden es cool, dass sie den ganzen Morgen mit ihrer Klasse die 1000 Flaschen füllen durften: «So was habe ich noch nie gemacht. Es hat Riesenspass gemacht, aber es war schon auch streng.» Eine Saftbar mit fruchtigen Getränken, der Popcornstand und natürlich der Glacéstand wurden bestimmt nicht ausgelassen an diesem heissen Nachmittag. Gefuttert wurde ausnahmsweise viel Süsses, das bei einigen Posten auch als Preis winkte.
Mehrere grosse Hüpfburgen drinnen und draussen lockten sehr viele Begeisterte an. Patrick Iten, Lehrer einer 4. Klasse, über diesen bereichernden Anlass: «Super, dass uns die Gemeinde ein so tolles Gemeinschaftserlebnis ermöglicht. Von Kindern für Kinder.» Tatsächlich waren die Kinder an ihren Posten unermüdlich daran, Büchsen wieder zu stapeln, Pfeile zusammenzulesen, Ballone zu füllen oder einfach ihren Posten wieder startklar zu machen für die nächsten Besucher. Neben den Schulklassen bot auch das Team der Schulsozialarbeit einen Stand an, wo Jonglierbälle hergestellt werden konnten.

Das OK-Team unter Peter Murer hatte bei den Vorbereitungen ganze Arbeit geleistet. Alles klappte wirklich vorzüglich. «Grossartig», strahlte Murer, «so viele Kinder spielten so friedlich zusammen!» Und welcher Posten hat denn am besten gefallen? «Das Glücksrad», die Erstklässlerin Alena. Kein Wunder, sie hatte ja grad gewonnen. Alessio gefiel sein geschminktes Skelettgesicht. Was wohl Mami daheim sagte?
Am Abschluss, also bevor alles wieder abgebaut und aufgeräumt wurde, trafen sich alle nochmals auf dem Pausenplatz. Dort wurden unter allen Laufzetteln Preise ausgelost. Schliesslich fand der tolle Anlass unter lautstarkem Gebrüll, fetziger Musik und einer gewaltigen Wasserfontäne seinen fulminanten Schlusspunkt.

Eine gewaltige Wasserfontäne setzte den fulminanten Schlusspunkt der «Schuel-Chilbi». Bild pd

Eine gewaltige Wasserfontäne setzte den fulminanten Schlusspunkt der «Schuel-Chilbi». Bild pd

Geschicklichkeit, Geduld und Präzision war an vielen Ständen gefordert. Bild pd

Geschicklichkeit, Geduld und Präzision war an vielen Ständen gefordert. Bild pd