Rigi Anzeiger
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Treffsichere Tellensöhne und -töchter

Meggen: Den Apfelschuss Tells zelebrierte die jubilierende Fröschenzunft am Nationalfeiertag mit dem Armbrustschiessen. Für das standen die Besucherinnen und Besucher sogar Schlange.

pd./cek. Einmal wie Wilhelm Tell mit der Armbrust auf einen Apfel zu schiessen. Das konnten alle Personen ab 14 Jahren bei der 60 Jahre jungen Fröschenzunft, die heuer die Bundesfeier in Meggen organisierte. Doch galt es zuerst bei diesem Plauschwettbewerb, der von den Armbrustschützen begleitet wurde, mit je einem Pfeil zwei Schüsse auf eine 50er-Scheibe abzugeben. Wer dann noch den Apfel traf, erhielt zwanzig Punkte dazu. 120 Punkte waren das Maxium. An der Rangverkündigung der Tellensöhne und –töchter durch die Armbrustschützen Meggen unter Leitung von Armbrustschützenvater HansPeter Hürlimann wurden die Bestresultate bekannt gegeben: Herren (nicht aufgelegt): 1. Rang Kilian Amrein 114 Pkt, 2. Rang Karl Sigrist (jun.) 111. Pkt., 3. Rang Rico Sabater 110 Pkt. Damen (nicht aufgelegt). 1. Rang Kathrin Scherer (Frau Zunftmeister) 103 Pkt., 2. Rang: Astrid Horak 93 Pkt., 3. Rang: Doris Zwyssig 92 Pkt. . Kategorie Jugend bis 18 Jahre (aufgelegt): 1. Rang Adrian Brücker 115 Pkt., 2. Rang Severin Stadelmann 112 Pkt., 3. Rang Sofie Weneweser 85 Pkt. Weitere Schützinnen und Schützen erhielten zudem tolle Preise gesponsert vom Megger Gewerbe.

Rätsel um eine Sauce
Im Nu war das Festzelt für 300 Personen beim Zentralschulhaus gefüllt. Die Fröschenzünftler samt Frauen kochten, servierten und kümmerten sich um die Gäste. Eine jede Speise wurde mit einem 1. August-Fröschenzunft-Fähnchen liebevoll dekoriert. Apropos Karte: Den Salat gab es mit einer raffinierten, würzigen Jubiläumssauce, die vorzüglich schmeckte. Ihre Zutaten machten neugierig. «Sie wurde vom Organisationskomitee zubereitet», lautete die erste Antwort einer freundlich bedienenden Dame der Fröschenzunft. Beim Weiterforschen wurde der Name des Saucenkreateurs bekannt: Urs Brunner, Alt Fröschenzunftmeister. Ihm liess sich das Rezept der Salatsauce aber nicht entlocken. Sein Kommentar: «Das ist geheim.» Nichts desto trotz, an der Bundesfeier in Meggen fühlten sich alle sehr wohl. Kinder freuten sich über die Hüpfburg und die Erwachsenen über die Ambiance im und ausserhalb des Festzeltes, wo übrigens alt Nationalrat Ruedi Lustenberger die Festrede hielt.