Rigi Anzeiger
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Trompeter Kurt II. brillierte mit «Träumeler Musig»

Ebikon: Für die Inthronisationsfeier von Kurt II. hatte die Rotsee-Zunft die Show-Halle der Emil Frey AG in einen stilvollen, festlichen Raum verwandelt. Der Anlass selbst war voller Überraschungen und begeisterte mit seinen Produktionen.

cek. Von Spalier stehenden und applaudierenden Zünftlern wurde das Rotsee-Zunftmeis­ter-Paar Kurt II. und Barbara Schürmann, ihre Kinder Joelle, Marc und Zoé, und das Weibelpaar Thomas Bannwart und Esther Aregger empfangen. Bevor sich Kurt II. zu den in der Jaguar-Halle Apéro-geniessenden Gästen begab, gönnte er sich ein paar kakaphonische Töne der Monster Guugger Bueri und dankte ihnen für ihren Auftritt.
Während 250 Mannstunden hatten Zünftler den grossen Showroom der Emil Frey AG in Ebikon in einen winterweissen, stilvollen, festlichen Raum verwandelt. Bunte Ballone hingen an der Decke. Anders als sonst, durften die Gäs­te – unter ihnen waren auch Gemeinderäte aus Ebikon und Buchrain – das einmarschierende Zunftmeister- und Weibelpaar mit silbernen (statt bunten) Luftschlangen bewerfen.

Hochzeit während der Fasnacht
Silbern glänzend zeigte sich danach Kurt II. auf seinem Thron, umgeben von seinen Liebsten und dem Weibelpaar.  Über ihn, seine Ehefrau Barbara Schürmann wie auch das Weibelpaar wusste Zunftpräsident Toni Emmenegger einiges zu erzählen, das schon in den Medien zu lesen war. Dann platzte er mit der Neuigkeit heraus, dass Thomas Bannwart und Esther Aregger während den Fasnachtstagen heiraten werden – genauer am Freitag, 24. Februar. Als nicht selbstverständlich bezeichnete Emmengger die grosszügige Geste der Emil Frey AG, die die Räumlichkeiten für die Inthronisationsfeier zur Verfügung stellte und dafür während drei Tagen alle Neuwagen aus der grossen Show-Halle zügelte.

Produktionen begeisterten
Nach der Vorstellung des Zunftkandidaten Armin Sticher und der Aufnahme von Patrik Achermann in den Kreis der Zünftler, präsentierte Alt-Zunftmeister Martin Aregger ein Geschenk, das die Zunftgruppe «Spitze Zunge» für die Gäste auf den Tischen vorbereitet hatte: Bunte Konfettis in Couverts versteckt. Damit durften alle den Tischen noch etwas Farbe verleihen.  Der Reigen der Produktionen startete mit der Uraufführung des Luzerner Fasnachts-Rock-Song «Käne fählt» durch LU FARO alias Thomas Werner aus Meggen und der ValDanza ShowCompany aus Gelfingen (siehe auch separater Bericht auf der Titelseite).
Mit dem Chartstürmer «Hier kommt Kurt» von Frank Zander boten Familienmitglieder der Schürmanns ein Gaudi sondergleichen. Joelle, Marc und Zoé Schürmann holten dann ihren Vater auf die Bühne, um mit ihm im Kreis zu tanzen. Verstärkung aus den zunfteigenen Reihen erhielt Neuzünftler Patrik Achermann bei seiner Show «Die Glocken von Rom». Der inzwischen als «brüelender» Weibel bekannt gewordene Thomas Bannwart bewies seine Kunst für Sprüche in einer Schnitzelbank mit seinem Vater Josef Bannwart an der Handorgel. Die Zunftgruppe «Spitze Zunge» präsentierte die zünftige Laufbahn von Kurt II. auf schräge Art mit einem Schattentheater und hatte zahlreiche Lacher auf seiner Seite. Schnitzelbänke erster Güte sangen Freunde des Rotsee-Zunftmeisters und ehemalige Träumeler Musig-Mitglieder. Dem setzten sie einen Glanzpunkt mit einem grandiosen Auftritt zusammen mit weiteren einstigen und heutigen «Träumelern» auf, und luden Kurt II. zum Mitspielen auf der Trompete ein. Der Rotsee-Zunftmeister war während zwölf Jahren ein aktives Mitglied der Träumeler Musig Ebikon, und hatte sie auch präsidiert. Diese Guuggenmusig feiert zudem heuer ihr 40-Jahr-Jubiläum und regte die Gäste zu einer Polonaise an, zu der sich sogar Markus Hesse, Geschäftsführer der Emil Frey AG Ebikon und Kriens, mitreissen liess. Ein Schöner Abend war’s – da waren sich alle einig.

 

Nächster Termin: Einweihung Fasnachtsturm
Am Freitag, 20. Januar 2017, ab 18.30 Uhr, findet die Einweihung des Fasnachtsturmes beim Bruder-Klaus-Brunnen mit Guuggenmusigen Näbelhüüler und Rüssgosler statt. Die Rotsee-Zunft heisst auch die Bevölkerung zu diesem Anlass herzlich willkommen.