Rigi Anzeiger
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Üben für die richtige Verbindung

Standartenübernahme beim Ristl Bat 20 in Küssnacht

Das Richtstrahlbataillon 20 ist zu seinem fünften WK in Zug und Schwyz eingerückt. 800 Übermittlungsspezialisten kümmern sich in den nächsten Wochen um abhörsichere Verbindungen.

Unter dem Kommando von Berufs-offizier und Oberstleutnant im Generalstab Lorenzo Pfister wird im Bataillon 20 auch in diesem Jahr wieder der Schwerpunkt des vierwöchigen Zusammenzugs die zeitgemässe Ausbildung sein. Die Übermittlungsspezialisten der Führungsunterstützungsbrigade 41 üben in der Armee eine ähnliche Funktion wie die Telekommunikationsunternehmen im Zivilleben aus.

 

Verantwortungsvolle Aufgaben

Sie müssen in kürzester Zeit mit Funk- und Telefongeräten der modernsten Bauart ebenso zuverlässige wie abhörsichere Verbindungen für Sprache und Daten bereitstellen. In der Übung «Contatto» wird das Bataillon diese Fähigkeiten während fünf Tagen intensiv trainieren «Dank dem Milizsystem können wir vom vielfältigen Know-How unserer Soldaten und Kaderangehörigen profitieren», so Pfister. Nun ergibt sich die Gelegenheit, dieses Wissen und Können auch bei winterlichen Verhältnissen unter Beweis zu stellen, um im Ernstfall ein komplexes Telekommunikationsnetz aufzubauen und bereitstellen zu können.

 

Aufmarsch mit Standarte.

Aufmarsch mit Standarte.

Harte Bedingungen

Während der Übungen verlassen die Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere des Bataillons ihre beheizten Unterkünfte und werden sich unter einfachsten Verhältnissen in Ställen, Scheunen und Bauernhöfen einrichten. Auch dies bedeutet für alle ein echtes Bekenntnis zur Armee. Nachdem das Rekrutenspiel 16–3 die Nationalhymne intoniert hatte erinnerte Oberstleutnant Lorenzo Pfister das gesamte Bataillon an die bevorstehenden Pflichten, und dankte am Schluss Regierungsrat Andreas Rüegsegger sowie Bezirksrat Josef Heinzer für ihre Anwesenheit.