Rigi Anzeiger
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Umstrittenes Parkplatzreglement

GV des Quartiervereins Schachen, Ebikon

An der Generalversammlung des Quartiervereins Schachen äusserten die Quartierbewohner Skepsis zum geplanten Parkplatzreglement der Gemeinde. Den traditionellen Quartierjass gewann Isabella Hunkeler.

69 Personen nahmen an der 79. Generalversammlung im St. Klemens teil. Die ordentlichen Traktanden wurden einstimmig beschlossen. Tanja von Rotz, verantwortlich für die Finanzen des Vereins, präsentierte die erfreuliche Rechnung 2013 mit einem Plus von über 1000 Franken.

Im Jahresrückblick ging Co-Präsident Peter Schnider auf die wichtigsten Punkte ein. Das Parkplatzreglement der Gemeinde beschäftigt. Während eine Einführung praktisch ohne Gegenstimmen gutgeheissen wurde, zeigten sich viele Anwesende skeptisch bezüglich zeitlicher Geltungsdauer. Sigi Stadelmann, Ehrenpräsident des Quartiervereins plädierte für längere Gratiszeiten auf dem öffentlichen Grund. Die gebührenpflichtige Zeit sollte sich auf die Zeit von 7 Uhr morgens bis 18.00 Uhr abends erstrecken anstatt von 5 bis 22 Uhr, wie in der Vernehmlassung vorgesehen. Ähnlich sah es auch Werner Steinmann. Auch er betonte, dass ein Parkplatzreglement durchaus Sinn mache, denn viele Freiämter nutzten heute die Gemeinde als Park and Ride-Zone. Die ansässigen Vereine sollten aber nicht zahlen müssen, um an eine Probe oder ein Training zu gehen. Vereine nähmen auch eine wichtige soziale Rolle in der Gemeinde war. Hansruedi Schmidli ermahnte die Anwesenden, an die Urne zu gehen, wenn das Reglement zur Abstimmung vorliege. Als Fazit konnte der Vorstand den Auftrag entgegennehmen, das Reglement in der Vernehmlassungsantwort nicht grundsätzlich in Frage zu stellen, aber die zeitliche Geltungsdauer des gebührenpflichtigen Parkierens im Dorfzentrum zu hinterfragen.

Ruedi Kaufmann überbrachte die Grüsse des Gemeinderats und zeigte sich erfreut, dass die Schachenbrücke verwirklicht ist. Schulkinder haben damit einen sicheren Schulweg erhalten. Wichtig für die Zukunft, denn das starke Bevölkerungswachstum der Gemeinde zeigt sich auch bei der Zahl der Schulkinder, was ein zusätzliches Schulhaus erfordere.

Sigi Stadelmann brach das Thema Mehrzweckhalle zur Diskussion. Mit dem Verschwinden des Höfli-Zentrums werde der Raum für Anlässe in der Gemeinde immer rarer. Gemäss Kaufmann erstelle man aktuell eine Liste mit Räumlichkeiten in der Gemeinde. Diskutiert werde auch die Möglichkeit, die Dreifachturnhalle im Wydenhof besser nutzbar zu machen. Ebenfalls in Betracht ziehe man eine neue Mehrzweckhalle. Allerdings könnte Ebikon eine solche finanziell alleine nicht tragen. Dies müsste zusammen mit Nachbargemeinden angegangen werden.

Martin Aregger, Co-Präsident des Quartiervereins, bedankte sich bei den Teilnehmenden des Fotowettbewerbs mit einer Flasche Quartierwein, und Peter Gisler, Ebikoner Mitglied der Güüggali-Zunft Luzern, gratulierte dem Quartierverein und er freue sich schon auf die nächste, 80. Generalversammlung. Den anschliessenden Quartierjass gewann Isabella Hunkeler. Den 13. Rang, der immer mit einem Hasen ausgezeichnet wird, belegte Maria Brun.