Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Unerwünschter «Götterbaum»

Weggis: Standortfremde, «eingewanderte» Pflanzen können die heimische Flora gefährden. Zu diesen «Neophyten» gehört auch der «Götterbaum». Er soll bekämpft werden.

Droht zu wuchern – der Götterbaum.

Droht zu wuchern – der Götterbaum.

pd. Invasive Neophyten verbreiten sich rasant, verdrängen unsere heimischen Arten und können auch unserer Gesundheit gefährden. Die Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa) des Kantons Luzern startet eine Handlungsoffensive zu einer Pflanzenart, welche sich zunehmend in Ziergärten und Grünanlagen ausbreitet. Der Götterbaum ist eine invasive und ortsfremde Pflanzenart, deren Verbreitung gestoppt werden soll.
Der Götterbaum stammt ursprünglich aus Ostasien und wurde als Zierbaum nach Europa gebracht. Der extrem schnellwachsende Baum, der bis zu 30 Meter hoch werden kann, verbreitet sich über Samen, die mit dem Wind verbreitet werden können. Wird ein Baum gefällt, bildet er zahlreiche Stockausschläge und Wurzelsprosse und kann sich so noch mehr vermehren. Ist diese Baumart erst einmal in einem Gebiet festgesetzt, ist diese ohne riesigen Aufwand und ohne Chemieeinsatz kaum mehr in den Griff zu kriegen.
Bisher hat sich der Götterbaum nur auf der Alpensüdseite, im Raum Basel und in der ganzen Nordwestschweiz verbreitet. Meistens wachsen diese als Zierbäume in Grünanlagen und Gärten. Erste verwilderte Exemplare wachsen bereits auf Parkplätzen, in Mauerritzen und an Waldrändern. Noch befindet sich die Ausbreitung bei uns im Anfangsstadium. Durch die zunehmend wärmeren Temperaturen kann sich diese Situation jedoch bald ändern. Um die invasive Verbreitung zu verhindern, müssen die vorhanden Exemplare möglichst bald und konsequent entfernt werden.
Kanton und Gemeinde bitten Liegenschaftseigentümer und Gartenbauer um Mithilfe bei der Bekämpfung des Götterbaumes.
Informationen über die einzelnen Neophyten und wie diese korrekt entfernt werden können finden Sie auf der Homepage der Gemeinde unter der Rubrik «Verkehr/Umwelt». Wir danken für Ihre Mithilfe.