Rigi Anzeiger
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Velogeld-Vergütung für Schulkinder

Inwil: Weil die Konzession für den heutigen Schulbus-Betrieb im 2019 abläuft, hat die Gemeinde ein neues Schulweg-Konzept erarbeitet. Das belohnt Kinder, welche mit dem Velo zur Schule fahren.

cek./pd. Als Mitte der 1970er Jahre die Sekundarschule Inwil mit jener von Eschenbach zusammengelegt wurde, investierte die Gemeinde in einen Kleinbus für die Schülerinnen und Schüler der Aussenquartiere. «Ein Gemeindearbeiter oder der Schulhausabwart haben ihn abwechselnd gefahren», erinnert sich Gemeindepräsident Josef Mattmann. Anfang der 1990er Jahre war der Kleinbus nicht mehr nötig, da die Sekundar-SchülerInnen dank einer neuen ÖV-Linie nach Eschenbach fahren konnten. Da dieser zu wenig ausgelastet war, wurde sie nach zehn Jahren abgeschafft. Die Gemeinde schloss einen Vertrag mit einem Konzessionär für Schulbusfahrten ab. Damit konnten die SekundarschülerInnen die Schule in Eschenbach und die Kinder und Primarschüler der Aussenquartiere den Kindergarten bzw. die Schule in Inwil ungehindert besuchen. Infolge gesetzlicher Anpassungen (Gurtenpflicht) kann dieser Schulbusbetrieb, dessen Konzession im 2019 endet, nicht mehr fortgesetzt werden. Die Folge davon: Die Gemeinde musste den Schülertransport neu organisieren.

Zur Stärkung des ÖV
Der Gemeinde kommt die Angebotserweiterung (30-Minuten-Takt während den Hauptverkehrszeiten) des Trans-Seetal-Expresses entgegen, der ab Ende des Schulbusbetriebes von den Sekundarschülerinnen genutzt werden kann. «Das führt zu höheren Passagierzahlen und der ÖV respektive der TransSeetal-Express wird damit gestärkt», ergänzt Josef Mattmann. 53’000 Franken beträgt die Kostenbeteiligung der Gemeinde für die Mittagskurse und Streckenabonnemente. SchülerInnen, die auf das Abonnement verzichten, erhalten als Gegenleistung eine jährliche Velogeld-Vergütung von 300 Franken. Damit möchte die Gemeinde die Gesundheit der Kinder fördern, denn Sport fördere auch die Konzentrationsfähigkeit, schreibt sie.

Kleinbus für Aussenquartiere
Für den Transport der Kinder des Kindergartens und der Primarschule von den äusseren Wohngebieten mit einem unzumutbaren Schulweg zum Schulhaus Räbeboge setzt die Gemeinde auf einen Kleinbus einer externen Firma. Dieser gewährleistet den Schülertransort am Morgen (Hin- und Rückfahrt) und nach dem Mittag (sofern mindestens vier Kinder diesen Kurs regelmässig nutzen) zur Schule. Die Rückfahrt liegt im Verantwortungsbereich der Eltern. Die Auslagen für die Neuorganisation des Schülertransportes betragen 103’500 Franken, und an der Gemeindeversammlung vom 29. Mai 2017 wird die Stimmbevölkerung darüber befinden können.

Ein solcher Schulbus transportiert zurzeit die SekundarschülerInnen von Inwil nach Eschenbach. Bild Heggli AG Kriens

Ein solcher Schulbus transportiert zurzeit die SekundarschülerInnen von Inwil nach Eschenbach. Bild Heggli AG Kriens

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