Rigi Anzeiger
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Verabschiedung mit weiterem Meilenstein gekrönt

Buchrain: Am vergangenen Abstimmungssonntag wurden sämtliche Geschäfte grossmehrheitlich angenommen. Die 1497 Ja-Stimmen zum Projektierungskredit für die Erweiterung des Alterszentrum Tschann freut vor allem Sozialvorsteher Erwin Arnold, der an der Orientierungsversammlung verabschiedet wurde.

Erwin Arnold wurde mit einem Blumenstrauss aus den Händen von Käthy Ruckli verabschiedet.

Erwin Arnold wurde mit einem Blumenstrauss aus den Händen von Käthy Ruckli verabschiedet.

cek. 47,11 Prozent betrug die Stimmbeteiligung in Buchrain, was als sehr positiv betrachtet werden kann. Oder anders ausgedrückt: Am Abstimmungssonntag vom 5. Juni gingen über 1500 Buchrainerinnen und Buchrainer an die Urne, hiessen grossmehrheitlich die Rechnung 2015 mit einem Aufwandüberschuss von 108 000 Franken, den Projektierungskredit für die Erweiterung des Alterszentrum Tschann in der Höhe von 1,915 Millionen Franken sowie die Totalrevision des Datenschutzreglementes gut.

Kämpferischer Vollblut-Politiker
«Ich bin sehr glücklich, dass unsere Bevölkerung dem Projektierungskredit deutlich und überzeugend zugestimmt hat», äusserte Gemeindepräsidentin Käthy Ruckli. Für den Sozialvorsteher Erwin Arnold ist es der letzte von Erfolg gekrönte Meilenstein in seiner 21jährigen Amtszeit als Gemeinderat. Seine Legislaturperiode endet im August 2016, verabschiedet wurde er an der Orientierungsversammlung vom 30. Mai. «Erwin Arnold war und ist ein stets bestens vernetzter Gemeinde- und Kantonalpolitiker. Während seiner langjährigen Tätigkeit als Gemeindepolitiker leitete er verschiedene Gemeindeverbände oder hatte als Mitglied Einsitz. So zum Beispiel war Erwin Arnold während neun Jahren im Verband Luzernern Gemeinden (VLG) als Vorstandsmitglied tätig», verriet Käthy Ruckli. Er sei ein Vollblut-Politiker, der sehr gut kämpfen kann. Erwin Arnold zeichnete sich ausserdem dadurch aus, dass er sich sehr gut vorbereitete, kompetent war und über ausgezeichnete Sach- und Fachkenntnisse verfügte. Unzählige Male habe er zudem sein Beziehungsnetz für die Gemeinde eingesetzt, so etwa den Dagmerseller Gemeindepräsidenten Philipp Bucher für den Infoabend zur Asylunterkunft gewinnen können. An Personalausflügen beispielsweise zeigte sich Erwin Arnold als sehr geselliger Mensch, der das gemütliche Beisammensein schätzte. Käthy Ruckli wusste auch eine persönliche Anekdote zu erzählen: «Seinen ersten Telefonanruf nahm meine damals kleine Tochter Isabelle entgegen. Als sie Erwin Arnold seinen Namen sagen hörte, rief sie mir lauthals zu: ‹Mami, Mami, am Telefon ist Arnold Schwarzenegger.›»
An der Orientierungsversammlung vom 30. Mai wurden zudem weitere Behörden- und Kommissionsmitglieder für ihren engagierten Einsatz verdankt und verabschiedet. Es sind dies Markus Portmann und Daniel Hauser (Rechnungskommission), Heidi Zeder, Alois Käppeli und Simone Stirnimann (Bürgerrechtskomission) sowie Armin Niederberger (Bildungskommission).