Rigi Anzeiger

Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 36 185, mit 40 000 Leserinnen und Lesern, und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Verordnungen zum Geldspielgesetz bemängelt

REGION: Die vom Bundesrat in die Vernehmlassung geschickte Verordnung zum Geldspielgesetz stösst bei der Zentralschweizer Regierungskonferenz auf Widerstand. Sie findet beispielsweise, dass die Beschränkung von Bruttoeinnahmen für Lotterieveranstaltungen auf 25›000 Franken zu tief angesetzt, wenn nicht sogar überflüssig ist.  pd./red. Das Vernehmlassungsverfahren zu den Verordnungen zum Geldspielgesetz wurde am 15. Juni 2018 abgeschlossen, kurz nach der Volksabstimmung zum entsprechenden Gesetz. Der Bund hatte die Verordnung weit vor dem Abstimmungstermin in die Vernehmlassung geschickt, im Bestreben, nicht unnötig Zeit zu verlieren. Dieses Vorgehen haben die Zentralschweizer Kantone akzeptiert, obwohl es eher ungewöhnlich ist. Inhaltlich sind sie allerdings insbesondere mit der Verordnung über Geldspiele in wesentlichen Punkten mit dem Bundesrat nicht einig.

Überflüssige Limitierung der Einsätze bei Tombolas
So stösst die Idee des Bundesrates auf heftigen Widerstand, wonach für Tombolas die Bruttoeinnahmen maximal 25›000 Franken betragen dürfen. Die Zentralschweizer Regierungskonferenz (ZRK) findet, dass es mit diesem sehr tief angesetzten Betrag zu einer massiven Beschränkung von Lottos und Tombolas käme, die von Vereinen jeweils mit grossem Aufwand organisiert werden und eine wichtige Einnahmequelle darstellen. «Lottos und Tombolas haben in der Zentralschweiz eine lange Tradition und in der Vergangenheit weder zu Exzessen noch zu Vollzugsproblemen geführt. Mit der vom Bundesrat vorgesehenen Limitierung würden viele solcher Veranstaltungen unrentabel. Vereine haben für unser gesellschaftliches Zusammenleben eine wichtige Funktion. Sie sollten nicht unnötig eingeschränkt werden. Deshalb ist eine Limitierung der Einsätze grundsätzlich überflüssig, wenn schon, müsste sie wesentlich höher angesetzt werden», ergänzt die ZRK.

Kleine Pokerturniere stärker reglementieren
Der Bund schlägt vor, kleine Pokerturniere ausserhalb von Casinos in Zukunft zuzulassen, wobei ein Konzept mit Massnahmen gegen das exzessive Geldspiel und illegale Spielaktivitäten erst ab 24 Turnieren pro Jahr vorgelegt werden muss. Die Lockerung geht den Zentralschweizer Kantonen zu weit. Die Grenze sei nicht nachvollziehbar. Der ZRK weiter: «Sollten kleine Pokerturniere ausserhalb Casinos überhaupt zugelassen werden, so soll ein Massnahmenkonzept bereits ab zwölf Turnieren vorgelegt werden müssen. Gerade im Kontext zur Beschränkung der Lotteriespiele irritiert der bundesrätliche Vorschlag: Während einerseits Lottos und Tombolas zum Nachteil unserer traditionellen Vereine eingeschränkt werden sollen, so will der Bundesrat anderseits die Grenze für notwendige Vorkehrung zum Schutz der Spielerinnen und Spieler bei Pokerturnieren zu hoch ansetzen.» Die Zentralschweizer Kantone sind der Meinung, es müsste gerade umgekehrt sein, um exzessives Geldspiel und Spielsucht effektiv zu bekämpfen.

Razli

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Leserbilder Sommer 2018

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