Rigi Anzeiger
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Vertreter für Einbürgerungskommission nominiert

Meggen: Zwei Schwerpunkte standen im Mittelpunkt der CVP-Versammlung vom 19. April: Nomination einer Vertretung für die neu geschaffene Einbürgerungskommission und ein Gastreferat von Regierungsrat Marcel Schwerzmann.

jp. Parteipräsident Martin Zemp führte speditiv durch die Versammlung im Sitzungszimmer des Restaurants Badhof. Mehr als 40 Interessierte folgten den Ausführungen des Vorsitzenden, der in die Abstimmungsergebnisse vom 3. März kommentierte, die parteiinterne Arbeit bei der Vernehmlassung der Verordnung der Einbürgerungskommission lobte und die Kirchenratswahlen 2018 erwähnte, die an den Parteien und Stimmberechtigten vorbeigingen. Thomas Affolter, Mitglied der Controlling-Kommission, erläuterte die Rechnung 2017 der Gemeinde, die mit einem Ertragsüberschuss von 5,66 Mio. Franken abschloss. Sie steht an der Gemeindeversammlung vom 14. Mai zur Diskussion. Beim Ausblick verwies Zemp auf die anstehenden Kantonsrats- und Regierungsratswahlen 2019. Die CVP Meggen will mit zwei Kandidierenden für den Kantonsrat antreten und den Wähleranteil um 5 Prozent erhöhen.

Regierungsrat Marcel Schwerzmann, flankiert von Robert Amgwerd (l.), nominiert als Mitglied und Präsident der Einbürgerungskommission und Parteipräsident Martin Zemp.

Regierungsrat Marcel Schwerzmann, flankiert von Robert Amgwerd (l.), nominiert als Mitglied und Präsident der Einbürgerungskommission und Parteipräsident Martin Zemp.

Nomination
Die Teilrevision der Gemeindeordnung 2017 sieht unter anderem die Einführung einer Einbürgerungskommission vor. Sie ist künftig für Einbürgerungsgesuche von ausländischen Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller zuständig. Nun gilt es, die Mitglieder der Kommission zu bestellen. Die Parteipräsidenten der Ortsparteien haben vereinbart, dass die FDP zwei Mitglieder und CVP, SVP, GLP und SP je ein Mitglied stellen können. Der Gemeindepräsident gehört dem Gremium von Amtes wegen an.

Die CVP Meggen ist in der Lage, in der Person von Rechtsanwalt Robert Amgwerd eine bestens ausgewiesene Persönlichkeit für den Einsitz in die Einbürgerungskommission (EBK) vorzuschlagen. Amgwerd ist in Luzern aufgewachsen, wohnt seit 18 Jahren in Meggen und geht dieses Jahr in Pension. Sein Lebenslauf zeichnet sich durch vielfältige anspruchsvolle Tätigkeiten aus, unter anderen beim IKRK und bei der Swissair. Seit 1994 ist er Anwalt im Konzernstab Recht des Schindler-Konzerns, seit 2004 zusätzlich Sekretär des Verwaltungsrates. Als Nebentätigkeit engagiert er sich seit mehr als zehn Jahren als Vizepräsident des Stiftungsrates der Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz. Aufgrund seiner fachlichen und sozialen Kompetenzen sowie seiner Führungserfahrung schlägt die CVP Robert Amgwerd auch als Präsident der EBK vor.

Finanzen ins Lot bringen
Anhand von informativen Grafiken skizzierte der eingeladene Regierungsrat Marcel Schwerzmann die finanzielle Lage des Kantons Luzern. «Luzern heisst nicht nur Finanzen, sondern auch Bildung, Gesundheit, Verkehr, Sicherheit», hielt der Finanzdirektor einleitend fest und zeigte, dass der Kanton auch zukunftsgerichtete Projekte realisiert, wie die Universität und die Pädagogische Hochschule, die ausgezeichnete Augenklinik oder im Bereich Verkehr die Neugestaltung des Knotenpunktes Seetalplatz. Mit drei Instrumenten, dem Finanzleitbild 17, der Steuervorlage 17 und der Steuergesetzrevision 20 sowie mit der Aufgaben- und Finanzreform 18 will sich der Regierungsrat die finanzielle Handlungsfreiheit sichern und die kantonalen Finanzen ins Lot bringen. In der anschliessenden Diskussionsrunde konnte der Finanzdirektor die Fragen klärend beantworten.