Rigi Anzeiger
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«Verwandte sind auch Menschen»

Perlen: Sinnig und heiter sowie mit herrlich gezeichneten Figuren kommt das Stück «Verwandte sind auch Menschen» von Erich Kästner des Theaters Perlen daher.

«Liebe Verwandte von Herrn Stefan Schmidhauser, ich muss Ihnen eine traurige Mitteilung machen», schreibt Rechtsanwalt Ernst Weber alias Ruedi Michel in der Einladung zur Testamentseröffnung (bzw. im Theaterprogramm). Klar muss Frau und Mann sofort hingehen, könnte doch ein ansehnliches Erbe locken. Sie werden vom Diener Friedrich Rutschi (ausgezeichnet dargestellt von Peter Klaus) empfangen.

Nach und nach trudeln die möglichen Erben des verstorbenen Stefan Schmidhauser in seiner Sommerresidenz mit Schwimming-Pool ein: Die distinguiert erscheinende Paula Schmidhauser (Esther Grunder), Emmi Gautschi (Ursula Hoesly-Glattfelder) mit ihrer Schwester Cécile Schmidhauser (Esther Buchmüller) sowie Jan Brem (Beat Barmettler) mit seiner Schwester Sarah Brem. Der Kommandant a.D. Otto Zehnder (Marcel Britschgi) marschiert mit seinen Kindern Laura (Moira-Lara Dahinden), Lisa (Anja Sommerhalder), Lena (Elisa Cunegondi) ein, im Schlepptau Ehefrau Anna Zehnder (Marlis Scheidegger). Gerade Zehnders Auftritt mit den Kindern sorgt für die ersten schallenden Lacher. Im Verlaufe des Stückes wird der Zuschauer feststellen, dass er und seine MitstreiterInnen liebenswerte und herrlich gezeichnete Figuren sind. Hin und wieder kommen sie überspitzt daher wie etwa der Journalist Lukas Bühler (Franz Buser), der eine Homestory über die Testamentsvollstreckung machen möchte. Das tut dem Stück in drei Akten keinen Abbruch. Verwirrung stiften ein weiterer Diener und ein Kommissar.

Spannend und unterhaltsam
Wer Erich Kästners Erzählung von 1934 kennt, weiss um den Inhalt. Der Diener Friedrich Rutschi ist in Tat und Wahrheit Stefan Schmidhauser selbst. Mit seinem vorgetäuschten Ableben und der nachfolgenden Testamentseröffnung zu seinen Gunsten, will er sich bei den Verwandten für ein früheres Vergehen ihrerseits rächen. Er stellt dann aber fest, dass die Verwandten nicht so sind, wie er glaubte. «Irren ist menschlich», könnte das Stück genauso betitelt werden. Vor allem nach der Pause reihen sich die humorvollen lustigen Szenen, wie beispielsweise als sich die erwachsene, weibliche Verwandtschaft nachts an der Bar trifft. Manchen mag übrigens die Ähnlichkeit von Esther Buchmüller als Cécile Schmidhauser mit den «flippigen» Filmrollen der amerikanischen Schauspielerin und Komikerin Bette Midler auffallen. Für jene, die Kästners Erzählung nicht kennen, wird das Stück spannend sein. Damit spricht die aktuelle Aufführung des Theaters Perlen ein breites Publikum an. Text & Bild cek.
Weitere Vorstellungen:
Das Stück wurde von Regisseur Herbert Marberger überarbeitet und wird an folgenden Daten im Gasthaus «Die Perle» in Perlen aufgeführt:
Freitag, 4. und 18. März;
Samstag, 5., 12. und 19. März und
Mittwoch, 9. März
jeweils um 20.15 Uhr sowie am
Sonntag, 13. März, um 17.15 Uhr.

Vorverkauf: www.theaterperlen.ch
oder 079 228 12 68 (MI 18.30–20.30 Uhr / SA 11.00–13.00 Uhr)

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