Rigi Anzeiger

Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 36 185, mit 40 000 Leserinnen und Lesern, und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Viele Schäden und ruinierte Frisuren

Region: Mit bis zu 195 Kilometer in der Stunde fegte der Sturm Burglind am Mittwoch über die Schweiz. Was nicht niet- und nagelfest war, flog durch die Gegend oder fiel um. Strassen mussten gesperrt werden. Züge fielen aus. Verspätungen und Ausfälle gab es auf dem VBL-Netz. Feuerwehr und Polizei waren im Dauereinsatz.

Sturm Burglind, als er gerade über den Weiler Mettlen in Inwil hinwegzog. Bild rg

Sturm Burglind, als er gerade über den Weiler Mettlen in Inwil hinwegzog. Bild rg

Der VBL machte der Wind auch zu schaffen und sie machte das mit diesem Bild publik. Bild zvg

Der VBL machte der Wind auch zu schaffen und sie machte das mit diesem Bild publik. Bild zvg

cek. Die Schweiz war vorgewarnt. SRF Meteo kündigte an, dass der Sturm Burglind mit bis zu 110 Stundenkilometer unser Land heimsuchen wird. Er war bei weitem schneller. Auf dem Pilatus wurden 195 Stundenkilometer gemessen. Mit dem Anbrechen des Sturmes stiegen auch die Temperaturen. 17 Grad wurden in Luzern gemessen. Nicht absehbar waren die Folgen des Sturmes. Er warf alles um, was nicht niet- und nagelfest war: Orts- und andere Schilder, Signalisationen, Baugerüste, Container, Bäume usw.. Burglind deckte auch Dächer ab. Bei der Luzerner Polizei gingen am Mittwoch bis 13 Uhr 230 Schadensmeldungen ein. Zwei Personen wurden verletzt. Eine Frau befand sich in einem Auto, als die Frontscheibe in die Brüche ging. Sie erlitt Schnittwunden im Gesicht und begab sich selbstständig in ärztliche Pflege. Eine weitere Passantin wurde durch herumfliegende Gegenstände getroffen und durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren. Über 30 Notrufe gingen bei der Kantonspolizei Schwyz aufgrund von umgestürzten Bäumen ein, weggerissenen Hausdächern, herumfliegendem Material wie Trampoline, Baustellenmaterial oder Restaurantsignale ein. In Küssnacht drohte ein Kamin vom Dach zu stürzen. Auf Rigi Klösterli geriet eine Starkstromleitung in Brand, zwei weitere Stromleitungen wurden aufgrund von geknickten Masten beschädigt. Die Zuger Polizei vermeldete bis 13 Uhr 100 Notrufe so etwa auch wegen herumwirbelnder, mobiler Toilettenanlagen. Ein Polizeifahrzeug wurde gar von einem umstürzenden Baum getroffen. Polizei und Feuerwehrangehörige waren fürwahr gefordert, mussten sich teilweise in allen Landesteilen der Schweiz sogar selber zwischendurch in Schutz bringen.

Tierpark und Eisfeld geschlossen
Zahlreiche Strassen wurden gesperrt. Die SBB meldete Zugausfälle und -Verspätungen. Sogar ein Waggon hatte Burglind aus den Geleisen gestemmt. Der VBL machte das Sturmtief auch zu schaffen. Die Linie 26 zwischen Ebikon Schlössli und Unterlöchli konnte wegen des starken Windes nicht vollständig bedient werden.
Der Tierpark Goldau machte bereits am Vormittag darauf aufmerksam, dass sie ihre Tore nicht öffnete und verzichtete dann auch am Nachmittag darauf. Das Eisfeld hielt die Mall of Switzerland in Ebikon ebenfalls geschlossen.

Die humorvolle Seite
Ein paar Personen machten sich einen Spass aus dem Sturm und zeigten in Videos auf Twitter und Facebook, wie ihnen Burglind die Frisur ruiniert hat. So auch Comedian Sergio Sardella. Nachdem der Sturm abflachte, sanken die Temperaturen, im Flachland setzte der Regen ein und in höheren Lagen fiel Neuschnee. Welches Ausmass der Sturm tatsächlich hinterlassen hat, dürfte in den nächsten Tagen bekannt werden.

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