Rigi Anzeiger

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Vielfältige Gestaltungselemente

Küssnacht: Vor einer Weile wurde der eher technische Begriff «flankierende Massnahmen zur Südumfahrung» zur eher beschreibenden Bezeichnung «neue Zentrumsgestaltung» umgewandelt. Im letzten Artikel der Serie zur «Neuen Zentrumsgestaltung» werden die vorgesehenen Gestaltungselemente und Materialien vorgestellt.

Materialisierung von Fahrbahn, Gehbereichen und Randabschlüssen: Asphalt (1), «Mexphalt» (2) und Natursteinpflaster (3).

Materialisierung von Fahrbahn, Gehbereichen und Randabschlüssen: Asphalt (1), «Mexphalt» (2) und Natursteinpflaster (3).

Bäume und runde Sitzbank bei der Einfahrt zum Coop.

Bäume und runde Sitzbank bei der Einfahrt zum Coop.

Wie sieht das grundsätzliche Konzept der Gestaltung aus? Wie sollen die Strassen aussehen?
Aufgrund des niedrigeren Tempos im Zentrum von Küssnacht kann der Strassenquerschnitt verkleinert werden. Dies schafft Raum für Fussgängerbereiche. Dabei ist vorgesehen, die bereits heute in Teilen bestehende einseitige Baumallee zu vervollständigen und dem neuen Strassenverlauf anzupassen. Dazu soll der Strassen- und Fussgängerbereich mit Materialien gestaltet werden, welche im Unterdorf bereits verwendet wurden.

Was heisst das konkret?
Konkret heisst dies, dass der Hauptplatz, die Teile der Begegnungszone und die sogenannten Pforten mit einem «Mexphalt» (heller Asphalt) gestaltet werden sollen. Dabei wird der gleiche Belag für den gesamten Bereich zwischen den Häuserfassaden verwendet, also für den Geh- und den befahrenen Bereich. Für den Teil der Tempo-30-Zone wird für die Fahrbahn normaler Asphalt verwendet. Die Gehbereiche neben der Fahrbahn in der Tempo-30-Zone werden ebenfalls mit «Mexphalt» gestaltet.

Wie kann ich Fahrbahn und Gehbereich unterscheiden?
Der Gehbereich und die Fahrbahn werden durch einen ein- oder mehrreihigen Randabschluss abgetrennt.

Was wird für die Fussgänger gemacht?
Für Fussgänger sind an verschiedenen Orten Sitzbänke unter Bäumen vorgesehen. Zudem stehen grosszügige Gehbereiche entlang der Bahnhofstrasse zur Verfügung. Entlang der Grepperstrasse und im Oberdorf sind die Platzverhältnisse aufgrund der bestehenden Bebauung sehr eng. Dort können keine zusätzlichen Elemente für Fussgänger platziert werden.

Welche weiteren Elemente werden aufgestellt?
Auf der Fahrbahn werden keine Elemente aufgestellt. Im Gehbereich sind Objekte wie Anlehnbügel für Velos oder Blumentröge zur Gestaltung vorgesehen. An verschiedenen Orten sind zudem sogenannte Senkelektranten vorgesehen. Diese können bei Veranstaltungen aus dem Boden gehoben und für Strom- und Wasseranschluss genutzt werden.

Zu einer Gestaltung gehört auch die Beleuchtung. Welche Änderungen sind diesbezüglich beabsichtigt?
Es ist beabsichtigt, die bestehenden Seil- bzw. Hängeleuchten als System beizubehalten. Die Leuchten selber sollen aber ersetzt werden. Im Bereich der Pforten sollen sie mit weiteren Leuchten die speziellen Platzsituationen auch besonders ausleuchten.

Ist eine spezielle Beleuchtung am Hauptplatz geplant?
Ja, es ist vorgesehen, einzelne Gebäudefassaden am Hauptplatz speziell zu beleuchten. Dazu sollen aber nicht normale Lampen zum Einsatz kommen, sondern sogenannte Gobo-Projektoren. Diese erlauben es zum Beispiel, dass Fenster weniger stark beleuchtet werden als der Rest der Fassade. Zudem können so spezielle bauliche Eigenheiten der Gebäude besser berücksichtigt und hervorgehoben werden.

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