Rigi Anzeiger
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Vier Superstars sind die jüngsten Schwarzgurtträger

Region: León Mayor (13) aus Küssnacht, Marc Siegenthaler (12) aus Meggen, Enrik Simoni (12) aus Merlischachen und Ramon Hardegger (12) aus Adligenswil bilden das jüngste Haidong Gumdo Schwarzgurtträger-Team aller Zeiten.

White Tiger Team: Master Giovanni Ambesi, Meggen (links), Marc Siegenthaler, Meggen; León Mayor, Küssnacht; Ramon Hardegger, Adligenswil; Enrik Simoni, Merlischachen und Instruktor Yanick Bisang, Küssnacht. Bild zVg.

White Tiger Team: Master Giovanni Ambesi, Meggen (links), Marc Siegenthaler, Meggen; León Mayor, Küssnacht; Ramon Hardegger, Adligenswil; Enrik Simoni, Merlischachen und Instruktor Yanick Bisang, Küssnacht. Bild zVg.

pd./ju. Die vier Schwertkämpfer aus dem White Tiger Dojang in Meggen mussten sich über lange, schweisstreibende Jahre hindurch konstant auf hohem Level beweisen, bis ihnen nun verdienterweise der schwarze Gurt (1. Dan) überreicht wurde.
Nebst der finalen, anspruchsvollen Prüfung – abgenommen vom europäischen technischen Direktor, Headmaster Chul Kyung Lee – mussten sie auch zahlreiche innere Prüfungen bestehen. Sie haben bewiesen, dass sie das Wort Disziplin nicht nur vom Hörensagen kennen. Und ein eigenes Level an Durchhaltewille und die Fähigkeit zum Durchhalten gebildet haben. Die vier Jugendlichen haben über Jahre hinweg täglich an sich und der Schwertkampfkunst gearbeitet und sind technisch ausgereift. Viele Toprangierungen an internationalen Wettkämpfen bestätigen dies.

Superstars in Korea
Am Montagabend durften die vier jungen Kämpfer in Anwesenheit der Familien im White Tiger Dojang in Meggen den schwarzen Gurt entgegennehmen. Master Giovanni Ambesi – er trainiert und fördert die neuen Schwarzgurtträger – führte die Zeremonie zusammen mit Instruktor Yanick Bisang, im Namen der World Haidong Gumdo Association durch. Und überreichte den schwarzen Gurt mit Zertifikat.
Die vier Superstars, wie sie in Korea von den führenden Masters genannt werden, können stolz sein. Sie haben die Herausforderung angenommen und mittels Disziplin, Ehrgeiz und Durchhaltewillen das hochgesetzte Ziel erreicht. Sie haben auf dem Weg zum schwarzen Gurt nebst einem anspruchsvollen Schulalltag unter vielen Entbehrungen trainiert. Master Ambesi betonte bei der Zeremonie: «Schwarzgurtträger zu sein bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen und eine gesellschaftliche Vorbildfunktion wahrzunehmen – dies nicht nur im technischen und sportlichen Bereich sondern auch im menschlichen.» Der Weg sei noch nicht zu Ende: nach dem 1. Dan öffne sich die Welt der Schwertkampfkunst über das Technische hinaus. Jetzt zählen mehr als zuvor Werte wie «Gemeinschaft», «Respekt», «Achtsamkeit» und «Demut». Die neuen Techniken beinhalten ab jetzt vermehrt Themen wie energetische Wahrnehmung der Bewegungsausführung, Harmonie der inneren und äusseren Haltung und Schwertführung als verinnerlichtes Element.