Rigi Anzeiger
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Von Höhepunkt zu Höhepunkt

Weggis: Mit 40 Formationen, 40 Konzerte an vier Festivaltagen bietet das «14. Heirassa Festival» wieder Volksmusik vom Feinsten. Vom 7. bis 10. Juni gibts typische Innerschweizer-Ländlermusik.

Heirassa

Die Begriffe «aquerdeon« und «Projekt aquerdeon» führen direkt hin zu einem der Höhepunkte des diesjährigen Festivals: dem Konzert der Akkordeonistin Andrea Ulrich auf allerhöchstem Niveau. Die für das Musikprogramm Verantwortlichen, Willi Valotti und Carlo Brunner, machen es möglich die drei am Konzert im Dezember 2016 in Schwyz aufgetretenen Formationen am Heirassa zu hören. Am Freitag­abend wird im Pfarreiheim Andrea Ulrichs «Projekt aquerdeon» mit dem Trio Andrea Ulrich, dem Trio Interfolk und Willis Wyberkapelle bei Konzertbestuhlung erneut präsentiert.

Hörgenuss mit Bekannten und Neuen
Das Festival beginnt am Donnerstag, nachmittags im Pavillon, abends im Garten der beiden Restaurants Gotthard und Viktoria. Am Freitag spielt im Pavillon ab 15 Uhr das HD Dani und Thedy Christen auf, bevor sich dort ab 18 Uhr jene Formationen präsentieren, die am Abend in den Lokalen musizieren. Am Samstag musizieren: das HD Martin Suter jun. und sen., die Luzerner Ländler-Band mit Claudia Muff, die Gebrüder Schmid, die Kapellen Bühler/Fischer sowie die Toggenburgerbuebe und am Sonntag das HD Fredy und Sigi Reichmuth. Wieder einmal in Weggis zu hören: Das Orchestre Bernard Henchoz, die Kapellen Stanserhorn und André Berlinger am Sonntag im «Riva» oder Guido Distel mit seinen Leuten.

Neue als Bereicherung
Premiere feiern am Samstag: vor dem Mittag im Pavillon die Wiggertaler Blaskapelle, die Freundschaftsformation Mario Gambirasio/Hanspeter Schmutz im «Dahinden». Das Schwyzerörgeli-Quartett Suworow («Central»), die Kapelle Georges Scherer/Ruedi Matter («The Grape»), die Formation um den Bläser Erich Studer (Spätnachmittag im «Gotthard»). Am Sonntagmittag das Handorgelduo Sonja Schälin/Esther Birchler im «Central».

«Potzmusig» im Radio
Ab 12 Uhr am Samstag sind im Pavillon die Mikrophonproben für die Radiosendung «Potzmusig» angesagt. Das Original läuft ab 14 bis 16 Uhr, und wird von Beat Tschümperlin moderiert. Die Formation Heirassa Revival gibt um 17 Uhr ein einstündiges Konzert in der Pfarrkirche. Weltmusik von Tangos über Czardas bis hin zu Salon- und Kaffeehaus- oder New Orleans-Jazz, im besonderen aber Appenzellermusik, führt die Formation «Alt­frentsch» in ihrem Repertoir («Oliv»). Als «Altfrentsch» wird die bodenständige, altherkömmliche Appenzeller-Musik aus dem 18. Jahrhundert bezeichnet.

Ländlermesse und Jungtalente
Der Sonntagsgottesdienst um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche wird mit Alois Schilligers «Rigi Ländlermesse» musikalisch umrahmt. Dani Häusler, Bruno Syfrig, Willi Valotti, Ramon Imlig, Gabi Näf, und Dominik Lendi lassen die Musik auch zu Ehren Beat Halters erklingen, im letzten September verstorbener Förderer der Volksmusik. Festival-Fortsetzung um 11 Uhr mit der Matinee im Pavillon mit «Ländler in Classic». Musikalisch umgesetzt vom Toggenburger Orchester unter der Leitung von Ernst Hüberli. Das 40-köpfige Ensemble vereint sich diesmal mit Carlo Brunners Superländlerkapelle. Willi Valotti wird am Sonntagnachmittag mit den «harmonischen Girls«, dem «Trio Zwüschet Mythen», den «Stobehöckler» und Jungtalenten des Kurses «Kaspar Muther Stiftung» im «Schweizerhof» Jungtalente vorstellen.
Im Pavillon werden die Swiss Ländler Gamblers und anschliessend die Setteretal-Buebe aus Appenzell mit Appenzeller-, Ländler- und konzertanter Volksmusik aus aller Welt für Stimmung bis hin zum Heirassa-Finale um 16 Uhr sorgen. Das einstündige Schlussbouquet, das ähnlich einer «Stubete» erst kurz vor Beginn spontan mit noch anwesenden Musikern bestückt wird, ist gleichzeitig das Ende des Festivals. Gespielt und getanzt von der Kinder-Trachtentanzgruppe Weggis. www.heirassa-festival.ch