Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Von Osterhasen und Galliern

Region: Einige Jungwacht- und Blauring-Scharen sind von ihren Sommerlagern (Sola) zurückgekehrt und haben über ihre Lagerzeit abenteuerliche Geschichten und tolle Fotos geliefert. Hier ein erster Teil. Fortsetzung folgt am 5. August 2016.

Jungwacht Rotkreuz: Der Kalender stand Kopf

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Das Sommerlager 2016 der Jungwacht Rotkreuz stand unter dem Motto «Ob Januar, März oder Dezämber, chopföber stohd oise Kaländer!» Anders ausgedrückt: Der Kalender wurde kräftig geschüttelt. So hoppelte plötzlich ein Osterhase über den Lagerplatz oder wir erhielten Besuch von den drei Königen. Doch von vorne: Nach dem traditionellen Lagerstartgottesdienst und einem vom Elternrat organisierten Zmorge ging es auf die Anreise. Über zwei Tage reisten wir von Rotkreuz über Baden und Rheinfelden nach Zuzgen, wo wir mit einem Willkommens-Apéro von der Küche begrüsst wurden. Die ersten Tage standen ganz im Zeichen des Aufbaus. Es wurden diverse Lagerbauten wie eine Dusche, ein Turm oder eine Arena erstellt. Nachdem unser Lagerdorf errichtet war, konnten wir nun voll durchstarten. Der Lageralltag war geprägt von Geländespielen, Sportblöcken aber auch gemütlichen Abenden am Lagerfeuer. Ein Höhepunkt der ersten Woche war die zweitägige Wanderung mit Besuch der Ruine Farnsburg. Nach dem Buebetag, an welchem die älteste Gruppe in die Rolle der Leiter schlüpfte, warteten in der zweiten Woche das Nachtgländi sowie das legendäre Fotzelschnitten-Wettessen als Highlight. Der Champion ass sich in diesem Jahr mit zwölf Fotzelschnitten zum Sieg. Die letzten zwei Tage waren geprägt vom Abbau. Selbstverständlich fand auch wieder das Lagergericht sowie das Abschlussfeuer am letzten Abend Platz in unserem Programm. Am Freitag wartete nach einem letzten «Platz-Fötzele» der obligate Besuch in der Badi. Anschliessend fuhren wir zurück nach Rotkreuz und jeder konnte noch einmal in seinen eigenen Erinnerungen zum Sommerlager 2016 schwelgen.
Für’s Leiterteam: Fabian Aregger

 

Wolfsstufe/Pfadi- und Piostufe der Pfadi Eibu: Ein Überfall und ein Mord

Leitungsteam Pfadistufe

Teilnehmer Pfadistufe

Teilnehmer Wolfsstufe

Als «Räuber im Orient» begab sich die Wolfsstufe der Pfadi Eibu ins zürcherische Wolffshausen. Ihr Ziel war, in einer Woche Schatzkartenteile aufzutreiben und mit diesen die Wunder-Party-Lampe zu finden. Auf der Suche nach den Kartenteilen übernachtete die Bande einmal im Freien, überfiel einen Kebabladen… und fand die Wunderlampe im Hallenbad. Diese wurde dann gestohlen und die Bande musste den Banker mit Marshmallows bestechen, um an das Lösegeld zu kommen. Nachdem alles geklappt hatte, erschien Cini in der Wunderlampe und erfüllte drei Wünsche am Galaabend: Sinalco, Burger mit Coup Dänemark und eine Band. So stieg am letzten Abend eine riesige Orient-Party, bevor es am Samstag zurück auf den Dorfplatz in Inwil (CH) ging. «Golden Age im Alpenblick» lautete das Thema der Pfadi- und Piostufe der Pfadi Eibu. Durch die «Muskelmaschine» an der Sola-Übung Mitte Juni war sie derart gealtert, so dass es am Montag, 11. Juli, ab in die Altersresidenz Alpenblick nach Ohmstal (LU) ging. Am Anfang gewöhnten wir uns an das Leben als Rentner. Mit Altersgymnastik, Kuchenbacken, Stricken, Gehstock schnitzen… hielten wir Geist und Körper fit. Wir durften Ostereier suchen, 1. August feiern, Weihnachtsgeschenke auspacken und Piniatas an Silvester zerhauen. Doch unser Leben im Alpenblick wurde vom tragischen Mordfall am geliebten Altersheim-Hund Bello überschattet. Dank der Hilfe von Inspektor Chruselschnautz konnten die Täter, unsere Nachbaren Oskar und Walter, bald überführt und von der Polizei verhaftet werden.
Vanessa Slamanig und Fabienne Scherrer

 

Blauring Ebikon: Gallier vereinnahmten Bündner Dorf

Blauring Ebikon

Sein zweiwöchiges, abenteuerliches Sommerlager verbrachte der Blauring Ebikon unter dem Motto «Veni Vidi Vici in Gallia» in Parsonz (GR). Am Sonntag 10. Juli 2016, reisten die Einwohner von ganz Gallia in das letzte Dorf, welches noch Widerstand gegen Cäsar leistete. Da das Dorf jedoch noch nicht für so viele Menschen angelegt war, mussten Zelte und andere Bauten aufgestellt werden. Kaum angekommen erhielten auch alle einen waschechten Galliernamen. Doch schon bald erkannten die Gallier, dass sich ein Verräter in ihre Gemeinschaft eingeschlichen hatte. Dieser wurde kurzer Hand nach dem Entscheid des Gerichts aus dem Dorf verbannt. Anschliessend machte sich die ganze Schar auf eine Erkundungstour des umliegenden Geländes. Nach einem strengen Aufstieg auf den 2680 Meter hohen Piz Martegnas mit super nebliger Aussicht, wanderten die Gallier im strömenden Regen hinunter nach Savognin, wo sie eine nicht ganz so warme Dusche erwartete. Zurück im Dorf erlernten die neuen Bewohner echte gallische Handwerke: Hinkelsteine werfen, Musikinstrumente herstellen, Steinschleuder schiessen und vieles mehr. In der Mitte der zwei Wochen brach leider ein Streit bei den Urgalliern aus, den es zu schlichten galt. Obwohl alles gut ausging, verliessen die Urgallier am nächsten Tag den Lagerplatz und das älteste Mädchen übernahm für einen Tag die Leitung. Die Gallier lernten im Verlauf der zweiten Woche einiges über die Natur, die Zaubertrankkunde und ihre Feinde, die Römer, kennen. Bevor nun das Lager wieder abgebaut wurde, um in die Heimat zurückzukehren, wuschen sich alle Gallier im Badesee den Dreck ab. So konnten am Freitag, 22. Juli 2016, alle gut duftend und zufrieden nach Ebikon zurückkehren. Post duo septimanae magnificae, retro domicilium.
Vera Hellmüller und Stefanie Häsler

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