Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Von St. Galler Bratwurst bis Origami

Heute eröffnet die 35. Luga ihre Tore auf der Luzerner Allmend

450 Aussteller, Streichelzoo, Kulinarik, Wettbewerbe, Sonderschauen und ein Gastkanton – die Luga gibt von Jahr zu Jahr mehr Gas. Heuer präsentiert sich St. Gallen von Spitzen bis Bratwurst – mit einer begehbaren Zeitung im Gigaformat. Die 35. Luga dauert bis am 4. Mai.

In der überdimensionalen Zeitung der Sonderschau des Gastkantons St. Gallen vermitteln Schlagzeilen und Hintergrundberichte auf rund 800m² allerlei Wissenswertes über die Region: textile Innovationen, Vielsagendes über die Olma, Überraschendes über die Bevölkerung und deren Kultur aber auch über St. Galler Exportschlager, Geheimtipps und über die touristischen oder kulinarischen Highlights. Das TV-Team Beat Antenen und Sybille Eberle-Amman moderieren gemeinsam unter der begehbaren Zeitung täglich die St. Galler-Show – Eine Publikumsarena mit Mode, Musik, Tanz und bekannten Gästen.

Japanische Origami-Kunst

Die Luga tritt in diesem Jahr mit einem neuen Erscheinungsbild auf. Das neue Design soll auf moderne Art die Herkunft der Luga widerspiegeln. Mit der Pilatuskette im Hintergrund, mit der Lugawiese und mit frischen Farben, die für Frühlingsstimmung stehen. Der neue Auftritt repräsentiere auch die Vielfalt der Frühlingsmesse in Form der japanischen Faltkunst Origami, dargestellt mit dem Origami-Güggel. Diese «Viel-Falt» ermöglicht den rund 110’000 Besuchern eine sinnesreiche Fülle von Eindrücken, die sie in dieser Art exklusiv an der Luga erleben können.

Der in Luzern wohnhafte und international bekannte Origami-Künstler Sipho Mabona macht mit seiner Faltkunst die Luga-«Viel-Falt» wörtlich erlebbar. Gemeinsam mit den Besuchern lässt der Faltkünstler mit südafrikanischen Wurzeln während zehn Tagen den Origami-Güggel Tag für Tag in die Höhe wachsen. In Workshops faltet man seinen eigenen Güggel nach japanischer Kunst und fügt ihn als Teilchen zum Gesamtkunstwerk hinzu. Sipho Mabona geniesst weltweite Bekanntheit und stellt seine Werke in Museen und Galerien rund um den Globus aus.

Räume der Zukunft

Wie die Schweiz in Zukunft wohnt, wie viel Raum wir künftig brauchen werden und wie gemeinnütziger Wohnungsbau darauf reagieren wird, wird von der allgemeinen baugenossenschaft luzern (abl) im Rahmen ihres 90-Jahre-Jubiläums mit einer Sonderschau präsentiert. Herzstück der Ausstellung ist der Raumwandler. Der riesige, begehbare Wohnkubus steht als Symbol für sich ändernde Wohnbedürfnisse und regt zu neuen Ideen und Denkweisen an. Mehr noch: Theaterproduktionen, Mitgliederaktivitäten und ein Wettbewerb formen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm der Sonderschau.

Abwechslung Total

450 regionale und nationale Aussteller überraschen an der 35. Zentralschweizer Frühlingsmesse mit einem breiten Fächer an Produkten, mit Bewährtem, Trendigem und Kultigem. Zusammen mit den Sonderschauen Jugend, Energie, Gästival und der Gastregion Val Müstair und mit einem attraktiven Rahmenprogramm erwarten die Besucher die abwechslungsreichsten zehn Tage des Jahres.

 

Von St. Galler Bratwurst bis Origami

 

«Verfeinern, was wir in den letzten 35 Jahren aufgebaut haben.»

Markus Lauber, Geschäftsleitungsmitglied der Messe Luzern

 

Markus Lauber, seit 1993 sind Sie an der LUGA dabei. Was hat sich verändert?

Die Luga hat seit Beginn das Ziel, ein vielfältiger Marktplatz, eine umfassende Informationsplattform für aktuelle Themen und eine attraktive und unterhaltende Begegnungsplattform zu sein. Die Wandlung der Luga erkennt man am deutlichsten im Bereich der Landwirtschaft. War die Luga anfangs noch eine wichtige Leistungsschau für die Bauern ist sie heute vielmehr eine wichtige Brücke zwischen Konsument und Produzent.

Wie steht es mit der Konkurrenz – hat die Luga eine?

Im Verlaufe der Jahrzehnte hat die LUGA ihren ganz eigenen Charakter als Zentralschweizer Erlebnismesse entwickelt und sich damit gegen die Mitbewerber und auch gegen die vermehrten Freizeitangebote allgemein im Messewesen behaupten können. Die vier Grossen – Muba, Comptoir, Olma, BEA – «spielen» bezüglich Besucherzahlen in einer eigenen Liga. Die LUGA hat sich als grösste Messe für die Zentralschweiz eine gute Position erarbeitet.

Und die Zukunft der Luga?

Wir verfeinern, was wir in den letzten 35 Jahren aufgebaut haben. Dabei hilft, dass Eltern an die Luga kommen, die selber schon als Kind die Luga besucht haben. So wird die Luga endgültig zum Generationenprojekt.

Was soll man an der Luga 2014 auf keinen Fall verpassen?.

Ein Muss ist der Besuch beim Gastkanton St. Gallen. Dann gehört eine kleine Wette beim Säulirennen zum Pflichtprogramm oder der Besuch einer der Sonderschauen. Und die 450 Aussteller sind ohnehin ein Besuch Wert

 

35. Luga, vom Freitag 25. April bis Sonntag, 4. Mai 2014
Fr. 25. April bis Sa. 3. Mai: 10.00 bis 18.30 Uhr
So. 4. Mai: 10.00 bis 18.00 Uhr
Lunapark: 11.00 bis 24.00 Uhr

Per ÖV: 20% Rabatt auf Eintritt und Anreise mit dem SBB RailAway Luga-Kombi. Mit dem Zug im Viertelstundentakt, Haltestelle «Allmend/Messe» oder per Bus Nr . 20 ebenfalls direkt vor den Haupteingang.

Bei der Autobahnausfahrt Luzern-Horw Parkplätze und Gratis-Shuttlebus direkt zur Luga.

www.luga.ch