Rigi Anzeiger

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Während sechs Wochen dezentraler Schulunterricht

Ebikon: Wie die Gemeinde bereits im Juni 2018 informierte, weist das Schulhaus Höfli zu hohe Naphthalin-Werte auf. Die Tests mit der mechanischen Lüftungsanlage haben nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. Der Schulunterricht findet deshalb für sechs Wochen bis zu den Herbstferien 2018 dezentral statt. Nach den Herbstferien startet der Unterricht im neuen Provisorium.

Der dezentrale Unterricht für die Schüler der acht Schulhaus Höfli Klassen findet während sechs Wochen dezentral statt, so beispielsweise in der Aula/Singsaal im Schulhaus Feldmatt.

Der dezentrale Unterricht für die Schüler der acht Schulhaus Höfli Klassen findet während sechs Wochen dezentral statt, so beispielsweise in der Aula/Singsaal im Schulhaus Feldmatt.

pd./red. Aufgrund der erhöhten Naphthalin-Werte im Schulhaus Höfli hat die Gemeinde Ebikon im Juni 2018 über die Massnahmen mit einer mechanischen Lüftungsanlage bis zu den Herbstferien und einem anschliessenden Provisorium informiert. Während den Sommerferien fanden im Schulhaus Höfli Tests mit mechanischen Lüftungsanlagen und Messungen bei unterschiedlichen Raumbedingungen statt. Nachdem die ersten Messungen nicht zum gewünschten Ergebnis führten bzw. die Naphthalin-Werte immer noch knapp über dem UBA Richtwert II lagen, fanden Feinjustierungen sowie Zweitmessungen statt. Auch danach haben die Naphthalin-Werte den UBA Richtwert II immer noch überschritten. «Für den Gemeinderat Ebikon hat die Gesundheit der Kinder und der Lehrpersonen oberste Priorität. Aus diesem Grund hat sich die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Schulleitung dafür entschieden, dass der Schulunterricht bis zu den Herbstferien 2018 in dezentralen Schulräumen stattfinden soll», sagt Andreas Michel, Ebikoner Gemeinderat Ressort Bildung.

Kriterien für dezentrale Schulräume
Für die Auswahl der Schulräume während den sechs Wochen bis zu den Herbstferien waren folgende Kriterien massgebend: Die Raumanforderungen an den Schulunterricht sind zu berücksichtigen, die Sicherheit im und um den Schulraum sowie das Raumklima sind zu gewährleisten, der Schulweg ist sicher und zumutbar, die Umgebung ermöglicht das Spielen und auch die Tagesstrukturen sollen weiterhin besucht werden können. «Diese Kriterien haben die Gemeinde und die Schulleitung zum Entscheid geführt, dass die drei ersten Klassen im Schulhaus Feldmatt, die drei dritten Klassen im Haus Sonnegärtli neben dem Känzeli und die zwei fünften Klassen im Schulhaus Wydenhof unterrichtet werden», so Michel. Das Fach Handarbeit findet im Schulhaus Feldmatt statt. Das Schulhaus Höfli wird für die Schülerinnen und Schüler geschlossen.

Andreas Michel, Gemeinderat Ressort Bildung: «Für den Gemeinderat Ebikon hat die Gesundheit der Kinder und der Lehrpersonen oberste Priorität.»

Andreas Michel, Gemeinderat Ressort Bildung: «Für den Gemeinderat Ebikon hat
die Gesundheit der Kinder und
der Lehrpersonen oberste Priorität.»

Unterrichtsstart im Provisorium
Der dezentrale Unterricht findet bis zu den Herbstferien 2018 statt. Vor den Herbstferien werden erste Bauarbeiten am Fundament auf dem heutigen Fussballfeld des Schulhauses Höfli ausgeführt, so dass das Provisorium während den Herbstferien erstellt werden kann. Mit dem Anbieter ist vereinbart, dass der Schulunterricht am 15. Oktober 2018 starten kann. Parallel dazu laufen die Planungen für eine neue Schulanlage.

Kommunikation mit Beteiligten
Derzeit arbeiten die Gemeinde und die Schule daran, die dezentralen Räume für den Schulunterricht auszustatten. Ziel ist, dass der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler am 20. August 2018 startet. Weiter sind auch Lösungen für alle eingeteilten Nutzenden dieser Räume zu suchen. Dies sind neben Schulklassen auch die Musikschule Rontal und Vereine der Gemeinde Ebikon. «Die Eltern, Lehrpersonen und Hauswarte sowie die Nutzenden der Räume haben wir bereits informiert. Wir gehen weiterhin auf die individuellen Bedürfnisse ein, um für alle Beteiligten Lösungen unter diesen Umständen zu erarbeiten. Es ist uns seitens der Gemeinde bewusst, dass dies bei vielen zu Mehraufwänden führt. Dafür bitten wir um Verständnis», führt Gemeinderat Andreas Michel aus.

 

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