Rigi Anzeiger
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Wahlauftakt mit Christoph Blocher

Ebikon: Die SVP des Kantons Luzern startete ihren Wahlauftakt vor einer Woche im Kirchen-zentrum Höfli und lockte mit alt Bundesrat Christoph Blocher scharenweise Personen an.

Im Schlepptau der Trychler der Ortspartei SVP Udligenswil traten sie in den Saal des Kirchenzentrums Höfli: Alt Bundesrat und Vizepräsident der SVP Schweiz, Christoph Blocher, der Luzerner SVP-Kantonalpräsident Franz Grüter und SVP-Kantonsrat sowie Krienser Gemeindepräsident Paul Winiker, der 2015 für den Regierungsrat Luzern kandidiert. «Es braucht die SVP mehr denn je», unterstrich in seiner Begrüssungsrede Franz Grüter und griff verschiedene Themen auf, an erster Stelle die Asylpolitik. Dann drückte Grüter seine Hoffnung aus, dass im nächsten Jahr jede Ortschaft eine SVP habe und stellte Paul Winiker als Kandidaten für die Regierungsratswahlen im kommenden Jahr vor. Dieser betonte: «Ich trete nur für die SVP, für einen starken Kanton und für die Regierung und nicht gegen jemanden an.» Er äusserte sich zur Steuerstrategie des Kantons: «Sie war richtig. Der Fehler war, man hat den Leistungsaufbau nicht gebremst. Der Kanton Luzern hat kein Einnahmen- sondern ein Ausgabenproblem.»

«Es ist ganz dringend nötig, dass wir stärker werden», bekundete Christoph Blocher und fuhr fort: «Die SVP ist die einzige Partei, die die Unabhängigkeit noch ernst nimmt.» Er erzählte aus seiner Zeit als Bundesrat und aus dem «Berner Stübli», schnitt ebenfalls das Thema Asylwesen an, propagierte die Schweizer Werte und sorgte hin und wieder für Lacher. «Weshalb soll ich die Ecopop-Initiative ablehnen», wandte sich fragend ein junger Versammlungsteilnehmer an den Alt Bundesrat. Seine Antwort: «Schon mit der Masseneinwanderungsinitiative wurde ein entsprechendes System geschaffen. Bei Ecopop dürfen 60000–70000 Personen in die Schweiz einwandern. Nehmen wir an, Sie suchen einen Ingenieur, finden keinen in der Schweiz und müssen einen aus dem Ausland anstellen. Das können sie nicht, wenn das Kontigent schon ausgeschöpft ist.» Dann mischte sich Blocher unter das Publikum, schüttelte Hände, gab Autogramme liess sich fotografieren. Um dann an der Seite von Franz Grüter Ghackts mit Hörnli zu verspeisen. Stehend.