Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Wahnsinns-Weibel und Robert Lembke

Ebikon: Am kommenden Samstag wird Rotsee-Zunftmeister Kurt II. gefeiert. Hier stellen wir ihn und seinen Weibel Thomas Bannwart mit ein paar Insider-Informationen vor.

pd./cek. Kurt Schürmann wurde am 14.März 1972 in Buchrain geboren. Dort durfte er als jüngster Spross der Familie zusammen mit seinen Eltern Frieda und Jakob Schürmann sowie seinen Geschwistern Brigitte und Pius seine gesamte Kindheit verbringen. In der damals noch ländlichen Umgebung war er schon als kleiner Junge der ganzen Dorfgemeinschaft als Charmeur bekannt, welcher nebst den Eltern vor allem Lehrerinnen und Nachbarn raffiniert um den Finger wickeln konnte. Während seiner Jugendzeit war Kurt II. in verschiedenen Vereinen als aktives Mitglied bekannt wie beispielsweise in der Jungwacht, im Fussball-Club, im Badminton-Club oder als Trompeter in der Musikschule. Dann wirkte er fünf Jahre bei der Guuggenmusig Tröpfeler Bueri mit und anschliessend zwölf Jahre bei der Träumeler Musig Ebikon, denen er auch als Präsident seinen Stempel aufdrückte. Stolz leuchten die Augen von Kurt II., wenn er auf seine Ehrenmitgliedschaft im Gourmet-Club Buchrain zu sprechen kommt, wo er dereinst als jüngstes Mitglied überhaupt Aufnahme fand.
Familie und häusliches Wohlbefinden sind dem neuen Zunftmeister sehr wichtig. Seit 2004 ist Kurt II. mit Barbara Schürmann-Marfurt, seiner Jugendliebe aus Ebikon, verheiratet. Kennen und lieben gelernt haben sich die beiden an einer Guuggenmusgig-Probe. Inzwischen ist aus dem Paar eine fünfköpfige Familie mit den Kindern Joelle (10 Jahre), Marc (8 Jahre) und Zoé (5 Jahre) geworden, die in einem schmucken Mehrgenerationenhaus in Buchrain lebt.
Kurt Schürmann absolvierte seine Bankfach-Lehre bei der Luzerner Kantonalbank.. Nach einer Weiterbildung zum Privatkundenberater sammelte er zuerst fünf Jahre Erfahrung in verschiedenen Filialen seines Lehrbetriebes, bevor er bei weiteren Grossinstituten tätig war. Seit 2012 ist er wieder bei der Luzerner Kantonalbank am Hauptsitz in Luzern als Wohnbauberater tätig.
Als Vorstandsmitglied FDP.Die Liberalen Buchrain/Perlen ist Kurt Schürmann auch politisch aktiv und amtet zudem seit 2012 als Präsident der Bildungskommission in der Gemeinde Buchrain.
Kurt II. ist seit 15 Jahren ein sehr engagiertes Mitglied der Rotseezunft Ebikon. Unvergessen bleibt seine Amtszeit als «Weibel Wahnsinn» im Jahr 2004. Legendär sind bereits auch verschiedene Auftritte von Kurt II. mit der Zunftgruppierung «Spitze Zunge» an verschiedenen Inthronisationen. Im Jahr 2013 wurde Kurt II. zudem in den Zunftrat berufen, wo er seither als umsichtiger Säckelmeister amtet. Im vergangenen Jahr machte Kurt II. ausserdem eine gute Figur als «Was bin ich?»-Robert Lembke.
Einher gehend mit der Passion Bordeaux-Weine weiss Kurt II. auch gutes Essen sehr zu schätzen, am liebsten zu Hause mit seiner Familie oder mit Gästen. Eines ist allerdings ungewiss. Kurt II. ist in der ersten Fasnachtswoche nie zuhause, sondern in den Skiferien. Ob das auch in diesem Jahr der Fall sein wird?

Rotsee-Zunftmeister Kurt II. mit seinem «brüelenden» Weibel Thomas Bannwart (l.). Bild cek

Rotsee-Zunftmeister Kurt II. mit seinem «brüelenden» Weibel Thomas Bannwart (l.). Bild cek

Ein klassischer Fasnächtler
Weibel Thomas Bannwart wurde am 23.Juni 1972 geboren und ist in Ebikon bestens bekannt und vernetzt. Als Sohn des ehemaligen Feuerwehrkommandanten Josef Bannwart und seiner Mutter Martha verbrachte Thomas zusammen mit seinen Schwestern Priska, Ruth und Vreni die gesamte Jugend- und Schulzeit im angestammten Dorf.
Der – noch – ledige Weibel 2017 Thomas lebt zusammen mit seiner Partnerin Esther Aregger an der Bergstrasse in Ebikon in einem schönen Eigenheim. Die Verbindungen von Esther waren es auch, welche aus dem rüüdigen Fasnächtler Thomas einen tiefgründigen Zünftler machten. Seine Partnerin ist nämlich die Schwester von Martin Aregger, Zunftmeister des Jahres 2014.
Mit einer Lehre als Maschinenmechaniker bei der Firma Schindler AG begann 1989 die berufliche Karriere von Thomas Bannwart. Während des anschliessenden Studiums zum Dipl. Maschineningenieur HTL zeichnete sich ab, dass er einmal hoch hinaus will. Die logische Folge war eine Anstellung als Konstruktionsingenieur bei CWA-Constructions – Seilbahnkabinenbau. Seit 2001 ist Zunftweibel Thomas Bannwart als Lehrbeauftragter und Hauptlehrer am BWZ in Stans tätig, wo er Fachkunde für Polymechaniker und Mathematik am KV mit BM unterrichtet. Weiter ist er Dozent für Mathematik an der TEKO und seit 2014 Präsident des Lehrervereins der Berufsschule Stans.
Thomas Bannwart kennt man als äusserst gewandten Redner und als aktives Mitglied in verschiedenen Vereinen. Als Lektor in der Pfarrei Ebikon, als Pfarreiratspräsident und als Mitglied im Pastoralraumrat Rontal engagiert er sich in der Kirche.
Zunftweibel Thomas Bannwart ist seit 2015 Mitglied der Rotseezunft Ebikon und hat sich mit seinen prägnanten Sprüchen und Präsentationen bestens integriert. Hervorzuheben sind seine kreativen fasnächtlichen Ideen, welche er jeweils zusammen mit seiner Partnerin Esther und der Familie des designierten Schwagers und Zunftgöttis Martin Aregger am Umzug in Ebikon präsentiert.
Nicht verwunderlich, zählt Lesen bei Thomas zu seinen Hobbys. Daneben hat er Freude an Uhren und Sport. Berühmt in seinem Hause sind auch die hervorragend sortierten Grappa- und Gin-Degustationen. Gutes Essen und gepflegte Weine sind weitere Steckenpferde von Thomas Bannwart.
Mit seinem «Brüele» hat sich Thomas Bannwart an der Inthronisation von Kurt II. im Oktober 2016 bereits hervorgetan. Dieses «Brüele» ist allerdings untypisch für einen Ebikoner Fasnächtler und wird eher den Lozärner Huerenaffe (Protagonisten des Luzerner Fasnachtskomitees) zugeordnet. Ein klassischer Fasnächtler sei Thomas Bannwart auf jeden Fall, war noch aus Insiderkreisen zu erfahren. Sein Grind werde nämlich immer am Tag vor dem Schmutzigen Donnerstag fertig.

Das Motto
«Fäschte, Freud ha, intrigiere. Lönd euch vom Äbiker Fasnachtsvirus infiziere!» Das ist das Motto, welches den Rotseezunftmeis­ter Kurt II. und den Zunftweibel Thomas Bannwart begleiten wird. Wetten, dass wird eine rüüdig tolle Äbiker Fasnacht 2017!