Rigi Anzeiger
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Wasser zum Spielen und für die Gesundheit

Gisikon: Über hundert Kinder und Erwachsene erschienen zur Eröffnung des Wasserspielplatzes und des KneippGartens. Bei Temperaturen über 24 Grad war das erfrischende Nass sehr willkommen.


cek. Die Kinder waren nicht zu halten, drehten am Wasserrad, planschten, bedienten sich der Stauregler und probierten auf dem neuen Wasserspielplatz an der Wisserlistrasse alles aus. Ihre Tätigkeiten unterbrachen sie, als Gemeinderat Josef Lötscher seine Eröffnungsansprache hielt. Darin erwähnte er, dass vor der Realisierung des Spielplatzes zuerst die Bedürfnisse der Kinder abgeklärt wurden. Dabei sei immer wieder das Wasser genannt worden. Für die Eltern wurden zudem unmittelbar beim Wasserspielplatz Bänke geschaffen, damit sie ihre Kinder beaufsichtigen können.

Weniger als fünf Minuten dauerte der Spaziergang zum KneippGarten. «Wir wollten hier etwas Attraktives und naturnahes Schaffen. Kneippen ist heute eine hoch wirksame Gesundheitsvorsorge und überhaupt nicht veraltet», äusserte Gemeindepräsident Alois Muri in seiner Eröffnungsrede. Er bezeichnete den KneippGarten zugleich als ein wunderbares Werk, das hervorragend in diese Naturarena passt. Muri offenbarte auch, dass der Gemeinderat irgendwann einen Kräutergarten anlegen möchte und zitierte Pfarrer Sebastian Kneipp: «Unser Herrgott hat für jedes Leiden ein Kräutlein wachsen lassen.» Markus Bieri von der «Freiraumarchitektur Luzern», wusste zu erzählen, dass die Gesundheitslehre von Sebastian Kneipp von Unesco anerkannt sei. Auf sinnige Weise segnete Pfarreileiter Lukas Briellmann die neue Oase in Gisikon ein und liess Kinder Steine mit eingemeisselten Worten ins Wasser werfen. Die sogenannte Wassertretanlage durfte als erster Storch Fredi mit Gemeinderat Bruno Vogel betreten. Beide entpuppten sich als eingefleischte Kneipper, die ohne Hast und Eile durch das Wasser traten. Ihnen folgten alsbald einige der Eröffnungsbesucher, andere bewunderten den schmucken Pavillon,liessen sich von Mitgliedern des Kneippvereins Luzern die Armgussstation erklären oder durch das Naturschutzgebiet Feldhof führen, das an den KneippGarten grenzt. Die Interessengemeinschaft KneippGarten Gisikon, die am 6. Juni gegründet wird, hat auch bereits ein Mitglied auf sicher, nämlich in der Person des Gemeindepräsidenten Alois Muri.

Die Armgussstation wurde ausprobiert.

Die Armgussstation wurde ausprobiert.

Wie eingefleischte Kneipper bewegten sich Storch Fredi und Gemeinderat Bruno Vogel im Wasser.

Wie eingefleischte Kneipper bewegten sich Storch Fredi und Gemeinderat Bruno Vogel im Wasser.

Den traditionellen Eröffnungsschnitt vollzogen (v.l.) Alois Muri, Lukas Briellmann und Josef Lötscher.

Den traditionellen Eröffnungsschnitt vollzogen (v.l.) Alois Muri, Lukas Briellmann und Josef Lötscher.

Kinder warfen Steine mit eingemeisselten Worten während der Segnung ins Wasser.

Kinder warfen Steine mit eingemeisselten Worten während der Segnung ins Wasser.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher hatten sich um die Wassertretanlage geschart.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher hatten sich um die Wassertretanlage geschart.

Gemeindepräsident Alois Muri mit der Mitgliederkarte der Interessengemeinschaft.

Gemeindepräsident Alois Muri mit der Mitgliederkarte der Interessengemeinschaft.

Gross war der Aufmarsch zur Eröffnung des KneippGartens.

Gross war der Aufmarsch zur Eröffnung des KneippGartens.

Wasser 1b

Wasser 1a

Der neue Wasserspielplatz wurde von den Kindern sofort in Beschlag genommen.

Der neue Wasserspielplatz wurde von den Kindern sofort in Beschlag genommen.

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Die Wassertretanlage war bei Klein und Gross beliebt.

Die Wassertretanlage war bei Klein und Gross beliebt.