Rigi Anzeiger
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Weggis will massvoll und qualitativ wachsen

Ortsplanungsrevision 2012 – Abstimmung am 3. März 2013

Die Ortsplanungsrevision soll eine weitere Zersiedelung verhindern. Ein- und Umzonungen erfolgen nach definierten Grundsätzen. Weggis soll massvoll und qualitativ wachsen.

Die Ein- und Umzonungsbegehren sind von der Ortsplanungskommission hinsichtlich der Auswirkungen auf das Bevölkerungswachstum mehrfach und intensiv beurteilt worden. Weggis wird auch in Zukunft nicht überborden, sondern massvoll wachsen. Zahlreiche Gesuche wurden zurückgewiesen, weil sie mit dem Leitbild nicht vereinbar waren.

Die attraktive Wohnlage der Gemeinde Weggis wirkt sich sowohl auf die Bauland- als auch auf die Immobilienpreise aus. Werden Mietwohnungen erstellt, liegen sie im obersten Preissegment. Die neue Ortsplanung will dieser Entwicklung entgegenwirken und preisgünstigen Wohnraum mit der Ausscheidung einer Zone für preisgünstigen Wohnraum fördern.

Grosse Grünflächen werden bewusst freigehalten. Der Rigiblickhang oder der Bereich Hof Steckenstein sollen nicht überbaut werden.

Mit Einzonungen sollen Lücken im zentralen Siedlungsbereich geschlossen werden. Vorrangig eingezont werden soll das bisherige so genannte «Bauerwartungsland», das im bestehenden Zonenplan als Übriges Gebiet (ÜG) bezeichnet wird.

Im bestehenden Siedlungsgebiet soll zentrumsnah verdichtet werden. Weggis soll von innen nach aussen wachsen. Einzonungen am Siedlungsrand sind möglich, wenn damit die Siedlungsstruktur bereinigt wird. Im Weiteren muss die neue Fläche an die bestehende Bauzone grenzen und darf nicht über die Landwirtschaftszone erschlossen werden.

Die Umfahrungsstrasse soll dort, wo sie an die Landwirtschaftszone grenzt, die Siedlungsbegrenzungslinie markieren.

Einzonungen von Arealen ab 2500 m2 in der Kernzone und ab 3500 m2 in den übrigen Zonen unterliegen neu der Gestaltungsplanpflicht.

An der bestehenden Kur- und Hotelzone soll festgehalten werden. Der Art. 7 BZR wird geändert und ergänzt. Die heutigen Bestimmungen der Kur- und Hotelzone sind offen formuliert, d.h. Neubauten sind nur mit einem Gestaltungsplan gestattet und der Gemeinderat legt das Nutzungsmass fest. Neu werden die zulässigen Nutzungen präzisiert. Gleichzeitig wird verlangt, dass ein neues Bauvolumen mittels Volumenstudien vorgängig unter Beizug von Experten bestimmt werden muss. Überschreitet das Neubauvolumen mehr als 50 Prozent des bestehenden, wird neu ein Konkurrenzverfahren verlangt.

Die Schaffung einer Ortsbildschutzzone mit Ortsbildschutzlinien im Gebiet Rigi Kaltbad bezweckt die Möglichkeit des Erhalts, des Wiederaufbaues und der angemessenen Erweiterung der historisch gewachsenen Ferienhaussiedlung im Sinne des kantonalen Bauinventars.

Orientierungsversammlung: Zu Beginn des Monats Februar werden die Stimmberechtigten die entsprechenden Abstimmungsunterlagen bekommen, und am Montag, den 18. Februar 2013, 19Uhr, lädt der Gemeinderat zu einer Orientierungsversammlung in die Mehrzweckhalle Sigristhofstatt ein.

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