Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Weniger Steuererträge führten zum Minus

Küssnacht: Die Rechnung 2017 des Bezirks schliesst mit einem negativen Ergebnis ab, ist aber tragbar. Eine grössere Ausgabe von 4,8 Millionen Franken schlägt erst im kommenden Jahr für die Erweiterung und die Sanierung der Schulanlage in Immensee zu Buche.

pd./cek. 300 668 Franken beträgt das Minus der Rechnung 2017 des Bezirks Küssnacht. Budgetiert war ein Überschuss von 114 930 Franken. «Dieses Ergebnis ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Einnahmen aus den ordentlichen Steuern von zusammen rund 42 200 000 Franken um 2 500 000 Franken unter den Erwartungen geblieben sind», erklärt Säckelmeister Hansheini Fischli. Am deutlichsten fiel die Abweichung bei den natürlichen Personen mit 1,023 Millionen Franken auf. Ebenfalls markant unter Budget liegen die Steuererträge bei den juristischen Personen. Sie weichen um 777 213 Franken vom Budgetziel ab. Die Investitionsrechnung schliesst mit einem Ausgabenüberschuss von 16 157 060 Franken ab. «Zusammengefasst schliesst die Rechnung 2017 des Bezirks Küssnacht zwar mit einem Fehlbetrag von 300 668 ab, der aber aufgrund der sehr soliden Eigenkapitalbasis ohne weiteres tragbar ist», hält Fischli abschliessend fest. Über die laufende Rechnung sowie diverse Nachkredite hat die Bezirksgemeinde am 9. April zu befinden.

Die Schulanlagen in Immensee bedürfen einer Sanierung und Erweiterung. Bild pd

Die Schulanlagen in Immensee bedürfen einer Sanierung und Erweiterung. Bild pd

Anpassung und Aufstockung Schulanlage
An der Frühlingsgemeinde vom 9. April wird auch über das Projekt Schulanlage Immensee beraten. Diese muss den heutigen Anforderungen und den heutigen Normen sowie den rasant wachsenden Schülerzahlen angepasst werden, denn bereits jetzt herrscht Raumnot in Immensee. Das Schulareal hier umfasst einen Altbau aus dem Jahre 1940 sowie ein bestehendes Schulhaus und einen Turnhallentrakt aus dem Jahre 2002. Im Altbau sind bauliche Raumanpassungen im Erdgeschoss, im 2. Obergeschoss sowie im 3. Obergeschoss geplant. Zusätzlich müssen im ganzen Gebäude zwingende Sicherheitsmassnahmen sowie ein neuer Treppenaufgang ins Dachgeschoss realisiert werden. Im Schulhaus aus dem Jahre 2002 sind nebst einer Erweiterung und Aufstockung, Umnutzungen der Räumlichkeiten sowie technische Anpassungen und Erneuerungen ge­plant. Letztere beinhalten vor allem die Lüftungsanlage, denn während heissen Sommertagen steigt die Temperatur in den Schulzimmern auf über 30 Grad Celsius und machen den Unterricht unzumutbar. Für das Projekt Schulanlage Immensee beantragt der Bezirksrat einen Verpflichtungskredit von 4 845 000 Franken abzüglich kantonaler Subventionen von 148 000 Franken. Wird dieser an der Urne vom 10. Juni gut geheissen, sollen die Bauarbeiten voraussichtlich in den Frühlingsferien 2019 starten.