Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

«Wichtige Projekte fordern uns heraus»

Meggen: Vor vier Jahren wurde Urs Brücker als neuer Gemeindepräsident von Meggen gewählt. Unter dem Motto «Klare Töne» tritt er erneut zur Wahl an.

Was motiviert Sie, erneut zu kandidieren?
Das Amt als Gemeindepräsident ist eine sehr spannende und enorm vielseitige Aufgabe. Zudem konnte ich in den vergangenen vier Jahren viele Erfahrungen sammeln. Dadurch kann ich bei einer Wiederwahl noch stärker agieren zum Wohl unserer Gemeinde.

Sie setzen sich für eine gut durchmischte Bevölkerung ein. Wie wollen Sie das konkret umsetzen?
Diese Umsetzung hat viel mit bezahlbarem Wohn- und Gewerberaum zu tun. Deshalb setzen wir uns, wie wir das bereits beim Projekt «Kreuzmatte» getan haben, für eine enge Zusammenarbeit mit unseren Wohnbaugenossenschaften und dem Gewerbeverein ein.

Sie wollen den nachfolgenden Generationen keine Schuldenberge hinterlassen. Besteht da trotz der Finanzstärke der Gemeinde eine Gefahr?
Tatsächlich ist Meggen finanziell in einer komfortablen Lage. Wir werden aber in den nächsten fünf Jahren gegen 60 Millionen investieren. Zudem ist mit steigenden Ausgaben insbesondere im Gesundheits- und Sozialbereich zu rechnen und deshalb weiterhin eine hohe Ausgabendisziplin notwendig

Sie sind ja auch Kantonsrat und in wichtigen Kommissionen und Gremien dabei. Wie stark können Sie da im Interesse von Meggen Einfluss nehmen?
Selbstverständlich ist es immer mein Ziel, die Interessen unserer Gemeinde zu vertreten. Dabei ist klar, dass die Arbeit als Kantonsrat dem ganzen Kanton dienen muss. Kanton und Gemeinden gegeneinander auszuspielen ist nicht zielführend. Insbesondere die vielen Verbundaufgaben wie beispielsweise bei der Bildung, im Sozialwesen, bei der Kulturförderung oder beim öffentlichen Verkehr müssen von Kanton und Gemeinden gemeinsam gemeistert und finanziert werden. Wo es Optimierungen braucht ist bei der Umsetzung des Äquivalenzprinzips, das heisst, dass die Finanzierung auch die Einflussnahme und Mitsprache der Geldgeber widerspiegelt.

Ihr Wahlmotto heisst «Klare Töne in der Megger Politik». Wo werden Sie in den kommenden vier Jahren hauptsächlich für Klarheit sorgen?
«Klare Töne» oder eben klare Entscheide sind täglich zu fällen. Dabei ist es immer mein Ziel, den öffentlichen und nicht den partikulären Interessen gerecht zu werden. Zusätzlich zum Tagesgeschäft werden uns wichtige Projekte fordern. Dazu gehören die Realisierung der grossen Investitionen, Weichenstellungen für die künftige Raumentwicklung, die Einführung des neuen Rechnungsmodells für das öffentliche Gemeinwesen im Kanton Luzern sowie die Überprüfung des Gemeinde-Führungsmodells inklusive das Führungsmodell für die Schule Meggen.

Urs Brücker

Urs Brücker ist seit 2011 Kantonsrat und seit 2012 Gemeindepräsident von Meggen. Der dipl. Maschineningenieur ist als Lehrbeauftragter an der Hochschule Luzern Technik & Architektur sowie als Innovationscoach am ITZ (InnovationsTransfer Zentralschweiz) tätig.

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