Rigi Anzeiger
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Wie in einem blühenden Garten

Adligenswil: Im Kunst- und Kulturraum der Galerie grunder perren bringen Blumenmotive und eine Tulpenbeet-Installation die Räumlichkeiten wie in einem Garten zum Blühen. Zwei arrivierte Kunstschaffende, Erika Jaun und Brigitte Steinemann, zeigen ihre floralen Werke.

Brigitte Steinemann: «Tulpenbeet-Installation mit Fabeltieren»

Brigitte Steinemann: «Tulpenbeet-Installation mit Fabeltieren»

Erika Jaun: «Rittersporn» (Öl auf Leinwand)

Erika Jaun: «Rittersporn» (Öl auf Leinwand)

jp. Von den Wänden der Kunstgalerie grunder perren begrüsst Kunstinteressierte ein Blumenmeer in vielen kräftigen Farben: Pfingstrosen, Astern, Rittersporn, Nelken, Blumenköpfe, Rosenstrauch. Blumen im Wind, im Schnee… Erika Jaun, Fachlehrerin für Bildnerisches Gestalten an der Kantonsschule Reussbühl, lässt sich in ihrem Schaffen von der Blumen- und Staudenvielfalt in ihrem Schrebergarten inspirieren, wie sie in einem Gespräch anlässlich der Vernissage vom Donnerstag, 11. Mai, berichtete. Sie halte in ihren Bildern das Spriessen, Wachsen, Blühen und Verwelken von Pflanzen fest. Sie arbeite auf grossen Leinwänden vor allem mit Öl. Ihre Bilder entständen in einem Prozess. Oft seien mehrere Schichten von Farben übereinander. Das Auseinandersetzen mit dem Bild sei eine Art Meditation.

Brigitte Steinemann nannte auf die Frage, was sie in ihrem künstlerischen Schaffen inspiriere, folgende Punkte: «Es ist die Natur, der Alltag, die Menschen in meiner Umgebung. Ich mache vorwiegend Gebrauchskeramik. Mein Gestalten lässt sich also mit dem Alltag verbinden. Ich arbeite seit Jahren mit dem roten Terrakotta-Ton. Ich bin spezialisiert auf Farben. Ich mische selber Farben. Farbigkeit ist ein Merkmal meines Schaffens. Diese Ausstellung ist für mich eine Chance, ein Fenster, wo ich meine Werke zeigen kann.»

Die Galeristin Michela Grunder-Lazzarini und die Kulturmanagerin Susanne Perren haben im Rahmen der Vernissage die beiden ausstellenden Künstlerinnen Erika Jaun und Brigitte Steinemann in ihrem Werdegang und ihrem künstlerischen Gestalten und Schaffen vorgestellt. Das zahlreiche Publikum hat die Würdigungen mit Interesse verfolgt.
Die Ausstellung dauert noch bis am 30. Juni 2017.