Rigi Anzeiger
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Züglete bestens überstanden

Ehemalige Känzelibewohner haben sich im Ebikoner «Höchweid» gut eingelebt

Vor rund zwei Monaten wurden die letzten Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Känzeli in Ebikon gezügelt. Margareth Renggli, Rosa Grädel und Jutta Schwarz fanden ein neues Zuhause im Alters- und Pflegeheim Höchweid und fühlen sich hier gut aufgehoben. Wünsche versucht ihnen die Heimleitung so gut wie möglich zu erfüllen.

Margareth Renggli (94), Jutta Schwarz (85) und Rosa Grädel (97) haben den Umzug vom Haus Känzeli ins Höchweid positiv in Erinnerung. Mit ihrem neuen Zuhause, der Pflege und Betreuung sind sie zufrieden. «Ich schätze es, dass wir am Morgen nach dem Anziehen machen können, was wir wollen», verrät Rosa Grädel, die gerne spazieren geht. Margareth Renggli lobt die Zimmerpflege. «Hier ist es etwas ganz anderes. Ich fühle mich viel besser aufgehoben», sagt Jutta Schwarz. Während eines Gespräches mit den drei Frauen, kristallisiert sich heraus, dass sie sehr wohl auch Veränderungen erlebten. Die Wahl des Mittagessens ist anders als im Känzeli. «Daran müssen wir uns gewöhnen», meint dazu Margareth Renggli, die auch gerne jasst. Dieses Hobby teilt sie mit Rosa Grädel. Beide würden gerne mehr jassen. Ein- oder zweimal in einer Gruppe kochen zu können, finden die Frauen schön. Dieses Angebot ist für sie neu.

Margareth Renggli vermisst einen Balkon und Garten, wo sie wie früher Sonnenblumen pflanzen kann, die bis zu dreieinhalb Meter gross wurden. Zugleich wünscht sie sich, dass einmal in der Woche das Rosenkranzbeten durchgeführt wird. Ermöglicht wird den BewohnerInnen der Besuch einer wöchentlichen Messe.

Heimleitung reagiert sofort

Am Tag des Gespräches mit den drei Frauen weilte auch Sozialvorsteher Andreas Michel im «Höchweid». Er weist darauf hin, dass für die Bewohnerinnen und Bewohner ein wöchentlicher Menuplan mit einem Tages- und zwei Wahlmenüs für Mittag und Abend erstellt wird. Zudem können am Buffet Mahlzeiten ausgewählt werden. «Im Känzeli war dies nicht der Fall», klärt er auf. Der Jass-Wunsch von Jutta Schwarz und Rosa Grädel nimmt Roswitha Schilliger, Leiter Administration des Alters- und Pflegeheims Höchweid sofort auf. «Am Montag ist das Jassen organisiert. Wir werden schauen, dass wir für die beiden Frauen Jasspartner finden können», sagt sie. Den Wunsch eines Balkons kann Margareth Renggli nicht erfüllt werden, doch darf sie im Garten mitarbeiten, sobald dies möglich ist.

1- Grädel Rosa
Rosa Grädel: «Wir können nach dem Anziehen machen, was wir wollen. Das ist schön.»

 3 - Jutta Schwarz
Jutta Schwarz
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«Hier ist es etwas ganz anderes. Ich fühle mich viel besser aufgehoben.»

 2 - Renggli Margareth
Margareth Renggli: «An die Wahl des Mittagessens muss ich mich erst noch gewöhnen.»