Rigi Anzeiger
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Zwei Landi fusionieren zur Landi Zugerland

Rotkreuz: Die Landi Rotkreuz-Meierskappel und die Landi Zug haben zur Landi Zugerland fusioniert. Mit 70 Mitarbeitenden und 541 Genossenschafts-Mitgliedern (Landwirte im Kanton Zug und Meierskappel) ist die eigenständige Landi ein wichtiger Partner für die Bauern.

Von links: Johannes Nussbaumer (Präsident Landi Zugerland), Roland Fleischli (Geschäftsleitung), Roman Staub (Geschäftsleitung), Hans Bellmont (Geschäftsführer), Peter Rust (Aktuar), Fidel Huber (Vize-Präsident Landi Zugerland)

Von links: Johannes Nussbaumer (Präsident Landi Zugerland), Roland Fleischli (Geschäftsleitung), Roman Staub (Geschäftsleitung), Hans Bellmont (Geschäftsführer), Peter Rust (Aktuar), Fidel Huber (Vize-Präsident Landi Zugerland)

red. Mit der ausserordentlichen Generalversammlung vom 15. Juni haben die Mitglieder der Landi Rotkreuz-Meierskappel der Fusion mit der Landi Zug zugestimmt. Die grosse Teilnahme an der Versammlung und die ausführlichen Diskussionen zeigten von aktivem Interesse. Die grosse Hürde der Zweidrittel-Mehrheit für eine Fusionsannahme wurde erreicht. Die Landi Zug hat einen Tag später der Fusion ebenfalls zugesagt. Die Fusion gilt rückwirkend auf den 1.1.2015. Der Geschäftssitz der fusionierten Landi Zugerland befindet sich in Zug.
Die Verwaltung der Landi Zugerland setzt sich aus den bestehenden Verwaltungsmitglieder der Landi Rotkreuz-Meierskappel (6 Personen) und der Landi Zug (7 Personen) zusammen. Präsident der Landi Zugerland ist Johannes Nussbaumer, Vizepräsident Fidel Huber (ehemalig Präsident der Landi Rotkreuz-Meierskappel). Längerfristig soll die Anzahl Verwaltungsmitglieder reduziert werden. Die neue Landi Zugerland hat 541 Mitglieder, beschäftigt rund 70 Mitarbeitende (51 Vollzeitstellen) und wird dieses Jahr gut 40 Mio. Umsatz erwirtschaften.
Den Vorsitz der Geschäftsleitung übernimmt Hans Bellmont, er ist auch für den Geschäftsbereich Agro zuständig. Geschäftsleitungsmitglied Roland Fleischli führt den Detailhandel und Roman Staub ist verantwortlich für den Geschäftsbereich Energie, Rechnungswesen, Personal und Immobilien. Die Mitarbeitenden der beiden Landi werden zu den bestehenden Bedingungen übernommen.

Neubauprojekt in Rotkreuz
«Mit der Fusion kann dem steigenden Kostendruck entgegengewirkt werden», erklärt Roland Fleischli (Rotkreuz) und fährt fort: «Wir in Rotkreuz sind eine kleine Landi und es wäre trotz gesunder finanzieller Situation schwierig, sich im Alleingang weiterentwickeln zu können.» Nun könne man sich mit gebündelten Kräften dem Landi-Neubauprojekt Chäsimatt am Landi-Standort Rotkreuz widmen, sowie Synergien nutzen und Mehrwert schaffen für die Mitglieder. „Die Agrar- und Detailhandelskompetenz kann gestärkt werden», fügt Hans Bellmont an und weiter: «Wir verdienen im Detail- und Energiegeschäft, um unseren Bauernbetrieben im Zugerland zu dienen. Dabei helfen uns auch die guten Erträge im Immobiliengeschäft.» Die Landwirtschaftsbetriebe im Zugerland profitieren, indem ein Teil der gewonnenen Erträge in Form von günstigem Futter, Sämereien, Dünger und Pflanzenschutzmittel an die Mitglieder zurückgegeben wird. Zur geglückten Fusion gibt es für die Landi-Zugerland-Mitglieder einen Bonus in Form von einem Rabatt von 3 Franken pro 100 kg UFA-Mischfutter (Bestelleingang bis 31. Juli, Lieferung bis 31.8.).
Zur Diskussion stand auch eine Dreierfusion von Landi Hünenberg, Rotkreuz-Meierskappel und Zug. Die Landi Hünenberg hat sich jedoch gegen eine Dreierfusion entschieden.