Rigi Anzeiger
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Zweimal Ja zu Gemeindevorlagen

Adligenswil: Am 26. November kommen das Budget 2018 und die Revision der Ortsplanung zur Abstimmung. Die CVP Adligenswil hat sich an einer Parteiversammlung mit den beiden Geschäften eingehend auseinandergesetzt.

jp. WM Barrage-Fussballspiel in Belfast am Fernsehen oder CVP Parteiversammlung im Zentrum Teufmatt? Diese Frage stellte sich wohl für einige Mitglieder der CVP am Donnerstag, 9. November; denn auf diesen Abend war die Parteiversammlung angesetzt. Diesen Umstand erwähnte Parteipräsident Joseph Durrer denn auch bei der Begrüssung vor etwas gelichteten Reihen im Mehrzweckraum des Zentrums Teufmatt. «Wenn wir die Traktanden zügig angehen, wird es sicher noch zur zweiten Halbzeit am Fernsehen reichen!» meinte er zuversichtlich.
Lucas Collenberg, Geschäftsführer der Gemeinde Adligenswil, erläuterte zuerst das Budget 2018, das mit einem Ertragsüberschuss von 1.062 Mio. Franken rechnet. Er nannte die vorgegebenen Ziele des Gemeinderates, dokumentierte die Entwicklung verschiedener Budgetpositionen in den letzten Jahren, erläuterte wichtige Finanzkennzahlen und zeigte den Investitionsbedarf auf. In sachlichen Worten erwähnte er zum Abschluss den Antrag des Gemeinderates auf Zustimmung zum Budget 2018.
In der Fragerunde fiel ein kritisches Votum zu drei Budgetpositionen: zu den erneuten hohen Kosten für das Fussballfeld Löösch, zum Kredit für das Bushäuschen Rigiblick und zu den Planungskosten von 800 000 Franken für die Areal­entwicklung Dorfkern und die Schulraumplanung. Gemeindepräsidentin Ursi Burkart konnte aufzeigen, wie wichtig seriöse Abklärungen und fundierte Entscheidungsgrundlagen für die weitere Planung der Behörden und Kommissionen seien. Gut geplant sei schon halb gebaut, meinte sie und gab der Überzeugung Ausdruck, dass der hohe Planungskredit eine zielführende Investition sei.
Zum Budget 2018 wurde grossmehrheitlich die Ja-Parole beschlossen.

Ortsplanrevision mit Einsprache
In einem nächsten Schritt erläuterte Lucas Collenberg die überarbeitete Ortsplanung. Mit dem Inkrafttreten des teilrevidierten Raumplanungsgesetztes am 1. Mai 2014 wurden die Behörden beauftragt, die Zersiedlung zu stoppen und eine innere Verdichtung anzustreben. Die vorliegende Teilrevision erfüllt die Anforderungen des Kantons und die Stiftung Landschaftsschutz stützt die Lösung. Es stand die Frage im Raum, ob wegen der nicht erledigten Einsprache die Umsetzung der gesamten Ortsplanung blockiert werden könnte. Die Fachleute waren eher der Meinung, dass die strittige Erschliessung der Obmatt allenfalls als Einzonung aus dem Kataster gestrichen wird. Zur Revision der Ortsplanung wurde einstimmig die Ja-Parole beschlossen.

Werkstattgespräche
Zu drei Themenbereichen, zu Betreuungsgutscheinen, zur Nachkommen-Erbschaftssteuer und zur Schulhausplanung mit zwei oder drei Standorten wünschte sich Präsident Joseph Durrer Impulse, Anregungen, Ideen und Stellungnahmen. Es fand ein reger Gedankenaustausch statt – und trotzdem reichte es noch zu einem kleinen Apéro und sogar zur Heimreise zur zweiten Halbzeit des Barrage-Spiels Nordirland – Schweiz.

CVP Parteipräsident Joseph Durrer am Flip-chart bereit für Stichworte zum Thema Betreuungsgutscheine.

CVP Parteipräsident Joseph Durrer am Flip-chart bereit für Stichworte zum Thema Betreuungsgutscheine.

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